Home | Eppstein

Öffnung mit Einschränkungen

Hoffnungsschimmer beim Wochenmarkt am vergangenen Freitag. In gebührendem Abstand und mit Schutzmasken trafen sich die Menschen und genossen den Ausschank bei der Weinpresse. Doch zum Wochenbeginn kam vom Land die Vorgabe, dass Wochenmärkte vorerst nur zum Einkaufen genutzt werden dürfen. Direkter Verzehr oder Ausschank sind verboten.    Fotos: jp

 

Das Ordnungsamt bescheinigt den Eppsteinern vorbildliches Verhalten in der Corona-Pandemie. Seine Mitarbeiter hätten so gut wie keine Verstöße festgestellt, berichtete Amtsleiter Stephan Euler. Gelegentlich wurden einige Gruppen angesprochen, die aber Verständnis für die Ermahnungen zeigten.

 

Beim Wochenmarkt am Freitag machten sich Euler und Bürgermeister Alexander Simon, ein Bild von der Situation. In der Woche zuvor hatte es Klagen gegeben, weil einige Besucher sich ihre Getränke selbst mitgebracht hatten und keinen Abstand hielten. Diesmal durfte die Weinpresse ausschenken. Seit Montag ist der Ausschank auf Wochenmärkten wieder verboten.

Der neue Wirt des „Pub 51“ nutzte die Gelegenheit und zeigte dem Leiter des Ordnungsamtes seinen Umbau im Thekenraum.

Die Außenbewirtung auf dem Wernerplatz hatten die Wirte schon am Vortag mit dem Ordnungsamt abgestimmt. am Freitag öffneten „Mediterraneo Zum Taunus“ und „Pflasterschisser“.

Mandatsträger gehen auf Abstand

Auch bei „Kalispera“ in Vockenhausen und im Clubrestaurant des TC Eppstein ist die Terrasse hergerichtet. Das „Caffè del Corso“ in Vockenhausen setzt vorerst weiter auf Straßenverkauf. „Kaisertempel“, „Fischbachtal“ und „Kastanienhof“ meldeten guten Besuch am ersten Wochenende.

Wirt Thomas Will vom Landgasthof in Niederjosbach nutzte die Zwangspause und hat im lauschigen „Kastanienhof“ eine Boule-Ecke eingerichtet. Die meisten Gaststätten behalten den Liefer- oder Abholservice bei. Denn das Platzangebot wurde bei allen Betrieben wegen des vorgeschriebenen Mindestabstands eingeschränkt und so könne die Küche besser ausgelastet werden, sagt Rami Chamoun vom „Pflasterschisser“. „Wunderbar“-Chef Ralf Otto wartet noch ab und will frühestens im Juni die Gastronomie im Bahnhofsgebäude öffnen.

Die Stadt rückt unterdessen Stühle im Bürgerhaus und im Rathaus I, damit in der nächsten Sitzungsrunde der Abstand zwischen den Mandatsträgern stimmt. Die Ortsbeiräte tagen auch in dieser Runde nicht, von den Fachausschüssen trifft sich nur der Haupt- und Finanzausschuss am Mittwoch, 24. Juni. Die Sitzung ist im Blauen Saal, damit auch Bürger und Pressevertreter teilnehmen können.

Die Stadtverordneten tagen am 2. Juli im Bürgersaal mit allen 37 Mitgliedern. Zuschauer sind willkommen, müssen sich aber vorher anmelden, da die Zahl aus Platzgründen begrenzt wird. Die Sitzung des Ältestenrats wird als Telefon- und Videokonferenz stattfinden. Auch die Fraktionen müssen einen neuen Weg für ihr Treffen am Sitzungstag finden, denn laut Stadtverwaltung sollen sie nicht im Gebäude der Stadt stattfinden. bpa

Weitere Artikelbilder:

Noch keine Bewertungen vorhanden

Neueste Kommentare

IHH, „Eppsteiner Macher“ und Stadt bieten Rat und …
7 Wochen 5 Tage
Wiederaufforstung ist eine Aufgabe für …
8 Wochen 2 Tage
Wiederaufforstung ist eine Aufgabe für …
9 Wochen 2 Stunden
Wiederaufforstung ist eine Aufgabe für …
9 Wochen 2 Stunden
IHH-Chef fordert Klarheit für Mittelstand
9 Wochen 2 Tage
X
Sichere Anmeldung

Diese Anmeldung ist mit SSL Verschlüsselung gesichert