Herbstspaziergang: Reise in das Jahr 1926

Das Foto zeigt die Burg mit dem heutigen Burgmuseum im Jahr 1926. Foto: Lothar Schilling

Das Foto zeigt die Burg mit dem heutigen Burgmuseum im Jahr 1926. Foto: Lothar Schilling

Zum Herbstspaziergang lädt das Burgmuseum Eppstein am Sonntag, 25. Oktober, ein. Diesmal führt die Zeitreise in das Eppstein des Jahres 1926. Der Titel „Die Burgkapelle ist doch keine Singspielhalle!“

ist ein Zitat aus einem empörten Schreiben des Architekten Franz Burkhart, das im Stadtarchiv aufbewahrt wird.

Die Spaziergänger treffen den rührigen Konservator der Burg, der das 1908 gegründete Museum vom Bettelbub in die mittlerweile leer stehende Kirche auf der Burg umziehen möchte. Doch er hat nicht mit den Plänen eines gewissen Fräulein von der Leyen gerechnet.

„17 Burgschauspieler sind bereits dabei und übernehmen Rollen in den Spielszenen“, berichtet Juliane Rödl, die Vorsitzende der Eppsteiner Burgschauspieler. Natürlich treten auch Elisabeth von der Leyen und ihre Freundin Elisabeth Ernst auf, die den Kulturbetrieb in Eppstein fördern möchten.

Wer sich für die Zeitreise anmelden möchte, kann dies im Burgmuseum per E-Mail an monika.rohde-reith[at]eppstein[dot]de oder unter der Telefonnummer 0 61 98 305-131. Die Teilnahme kostet 9 Euro, Kinder zahlen 3 Euro. Beginn ist am 25. Oktober um 14 Uhr am Stadtbahnhof. Von dort führt der Spaziergang auf die Burg.

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