Stadt öffnet Räume für Vereine

Das Testzentrum zieht in den Ratskeller der Dattenbachhalle – die Halle ist frei für Vereine.

Die Stadt öffnet ihre Räume wieder für Zusammenkünfte. Seit vergangenem Freitag dürfen Vereine, Stiftungen und Organisationen wieder zu den von ihnen vor der Corona-Pandemie gebuchten Terminen in die städtischen Räume.

Eine neue Buchung sei nicht notwendig, betont Bürgermeister Alexander Simon. Als Grund gibt Simon an, dass die Inzidenzwerte des Main-Taunus-Kreises seit mehr als sieben Tagen unter 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner liegen. Das wirkt sich auch auf die Nutzung öffentlicher Gebäude aus.

Dabei gelten weiterhin die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln. Außerdem gibt es für die einzelnen Räume unterschiedliche Höchstzahlen für die Nutzung, die die Stadt in einer Tabelle auflistet (s. Nutzungsregeln auf S. 6). Ausgenommen sind der Blaue Saal und das Sitzungszimmer im Erdgeschoss des Rathauses I in Vockenhausen, da diese Räume für politische Sitzungen und als Lager genutzt werden. Für Versammlungen und Chorproben müssen die Teilnehmer einen gültigen Test vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, oder vollständig geimpft sein. Für Sportgruppen sind Tests nicht vorgeschrieben, seien aber sinnvoll, empfiehlt der Bürgermeister. Grundsätzlich gelten die städtischen Hygienekonzepte, die von den einzelnen Gruppen ergänzt werden könnten, so Simon.

Der Ratskeller im Untergeschoss der Dattenbachhalle bleibt gesperrt. Dorthin weicht das Corona-Testzentrum des ASB aus. Dafür wird die Halle selbst wieder für die Vereine freigegeben. Die TSG Ehlhalten nutzt sie für ihre unterschiedlichen Sportangebote. Dattenbachhalle und Bürgerhaussaal sind für jeweils bis zu 80 Personen freigegeben und damit die größten Versammlungssäle der Stadt. Der Vereinssaal Niederjosbach ist für bis zu 60 Personen genehmigt. Ob er von den Gesangvereinen für Proben genutzt wird, steht noch nicht fest. Denn beim in geschlossenen Räumen vorgeschriebenen Abstand zwischen den einzelnen Chormitgliedern, sei Chorgesang nicht gut möglich, meinte der Sprecher des Gesangvereins Taunusliebe, Gerhard Naschold.

Der Gesangverein Liederkranz will, wie schon einmal im vorigen Jahr, das Angebot des Veranstaltungszentrums Percuma im Gewerbegebiet West annehmen und sich vorübergehend dort für die Chorproben treffen. Der Sängerbund Vockenhausen hofft auf beständiges Sommerwetter, um seine Proben in den Hof des Rathauses I zu verlegen, da im Probenraum im Untergeschoss des Rathauses nicht alle Sängerinnen und Sänger gleichzeitig Platz finden. Dort dürfen sich maximal 15 Personen aufhalten. Fürs Singen gelten wegen der höheren Infektionsgefahr noch einmal strengere Regeln. Grundsätzlich empfiehlt die Stadt das Chorsingen im Freien.

In Bremthal wird außer den Sitzungszimmern im Alten Rathaus auch das Backhaus wieder geöffnet. Allerdings treffen sich dort zurzeit lediglich die Teilnehmer des Töpfer-Treffs mit maximal vier Personen. KKE-Chef Horst Winterer geht davon aus, dass der Verein dort frühestens im Herbstprogramm neue Kurse oder Gesprächsrunden anbietet. bpa

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