Vor 250 Jahren wurde Eppstein für die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt bedeutungslos. Sie zogen ihren Beamten ab. Mit dabei sind auch wieder die Eppsteiner Burgschauspieler.
„21 Mitspieler haben sich gemeldet“, freut sich Museumsleiterin Monika Rohde-Reith. Zurzeit feilt sie mit Juliane Rödl, Chefin der Burgschauspieler, und Benjamin Peschke, der die Kampfszenen choreografiert, an den Texten.
Den Part des hessischen Beamten, der sich über den schlechten baulichen Zustand der Burg beschwert, übernimmt Volker Steuernagel. Seine Klagen über das fürstliche Schloss aber lassen Bürgerinnen und Schultheiß nicht gelten. Denn die kurmainzische Hälfte der Burg war damals noch wesentlich besser erhalten. Wurde etwa von den Hessen nicht genug investiert?
Die Spaziergänger erleben eine Zeit, die geprägt ist von Streitereien der Stadt mit den Burgherren Kurmainz und Hessen-Darmstadt. Sie treffen, dank Unterstützung der Eppsteiner Burgschauspieler, auch auf die Bewohner des kleinen Städtchens, die zwei Herren dienen müssen.
Der Osterspaziergang beginnt am Montag, 6. April um 14 Uhr am Stadtbahnhof Eppstein. Die Anmeldung ist per E-Mail an monika.rohde-reith[at]eppstein[dot]de oder telefonisch unter der Nummer (0 61 98) 305-131 möglich. Erwachsene zahlen 9 Euro, Kinder 4 Euro.

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