Neuer Frisuren-Tempel Hatka’s Haarmonie

Friseurmeisterin Hatka (Vierte v.l.) mit ihren Vermietern, ihrer Familie und den tatkräftigen Helferinnen bei der Eröffnung des neuen Salons in der Taunusstraße 1a.Foto: Julia Palmert

Mit einem strahlenden Lächeln empfing Hatka Malikic-Kesetovic im paillettenbesetzten Etuikleid die Besucher in ihrem neuen Friseursalon „Hatka’s Haarmonie“. Und die staunten, als sie in den „Frisuren-Tempel“ in der Taunusstraße 1a in Vockenhausen eintraten.

Dezente Eleganz strahlt die in Schwarz und Weiß gehaltene Einrichtung aus. Die raumhohen, indirekt beleuchteten Spiegel an den Arbeitsplätzen vermitteln einen säulenartigen Eindruck, der edle Steinboden aus der Toskana in kräftigem schwarz-weiß Marmoreffekt verstärkt das an einen Tempel erinnernde Raumgefühl. Effektvolle Blickfänge und goldfarbene Details betonen die Eleganz.

Acht Jahre lang war das Ladenlokal geschlossen, die großen Schaufenster mit Papier verhüllt. In den 1970er Jahren hatte Lederfabrikant Josef Zimmermann, der Großvater von Birgit Fischer-Schulz, das Geschäft an einen kleinen Edeka-Markt vermietet. Deren Eltern Kurt und Irma Fischer gehört das Anwesen heute. Anschließend war die Post darin untergebracht. Nach deren Weggang betrieb Bernd Fuchs einen Schuhladen mit Poststelle darin, den er Ende 2012 schloss. Nach dem langen Leerstand wurden sich die neuen Parteien am Ostermontag einig und gingen in die Planung für den Umbau. „Die Chemie stimmte auf Anhieb“, freut sich Hatka. Von ihren Vermietern bekam sie tatkräfte Unterstützung beim Umbau. Diplom-Ingenieur Wilfried Schulz, Ehemann von Birgit Fischer-Schulz, hat die einzelnen Gewerke minutiös geplant, von der inzwischen unsichtbaren Installation, über den effektvollen Boden bis zur ausgetüfftelten Beleuchtung, die auf Raumhöhe und -größe abgestimmt ist. Er organisierte auch die Handwerker, die in den Sommermonaten Hand in Hand die Gewerke umsetzten.

Hatka Malikic-Kesetovic ist vielen Eppsteinern schon lange bekannt. Seit 22 Jahren arbeitet die 41-Jährige in Vockenhausen als Friseurin und hat sich einen treuen Kundenstamm erarbeitet – zunächst bei Uschi Ickstadt-Kilb vom Friseurteam Ickstadt und zuletzt im Haarstudio Bellamel von Amela Badnjevic. Im November 2020 legte Hatka ihre Meisterprüfung als beste Absolventin vor der Handwerkskammer ab. Kurioserweise traf sie in der Prüfungskommission auf ihren ehemaligen Azubi aus dem Friseurteam Ickstadt, Philipp Schäfer, der inzwischen Prüfer bei der Friseur-Innung ist.

Anfang der Woche ist Hatka in die Selbstständigkeit gestartet, für sie ist ihr Beruf mehr, als nur den Lebensunterhalt zu verdienen. Ihre Kunden ermutigten sie zu dem Schritt und standen bei der Eröffnungsfeier am Samstag schon um 11 Uhr „auf der Matte“ vor dem neuen Salon. Bei Sekt, Häppchen und süßen Cupcakes kamen sie ins Gespräch. Man kennt sich. Viele sind Hatka auf ihren beruflichen Stationen gefolgt, „manche bis ins Wohnzimmer“, sagt Hatka lachend. Es sind Freunde geworden, „denen ich schon manches Mal den Kopf gewaschen habe.“

Für ihre erste Kundin im neuen Salon, Julia Schulz, öffnete sie sogar am Montag, dem Wochentag an dem Friseure normalerweise geschlossen sind. Wenn sie sich im neuen Umfeld eingarbeitet hat und die Nachfrage stimmt, will Hatka sich Verstärkung suchen. Bei der Eröffnungsfeier konnte sie bereits auf ihre ehemaligen Kolleginnen Sabine und Anna-Lena und ihre große Familie zählen. PR-Bericht jp

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