Bis Redaktionsschluss am Dienstag hatte sich noch nichts getan, obwohl die Stadt auf die Anrufe und E-Mails der Anwohner sofort reagiert habe, versicherte Erste Stadträtin Andrea Sehr, die sich aus dem Urlaub meldete: Ihr Team habe noch am Freitag beim Entsorgungsunternehmen Kilb reklamiert. Das führte urlaubsbedingte personelle Engpässe an, sicherte aber angeblich die Abholung für Dienstagmorgen zu. Bis zum Nachmittag jedoch wurde kein Müllauto in der Hintergasse gesichtet. Anwohner Peter Arnold schlug deshalb vor, zusätzlich einige der orangefarbenen Mülltonnen der Stadt für Veranstaltungen in der Hintergasse für den Hausmüll aufzustellen, denn der werde bereits neben den vollen Tonnen gelagert.
Auch Ulrike Herrmann schrieb einen empörten Brief an die Stadt über die Rücksichts- und Pietätlosigkeit mancher Zeitgenossen: Vor den Containern am Eppsteiner Friedhof stapelten sich vorige Woche Säcke mit ausrangierten Textilien, die im überfüllten Altkleidercontainer keinen Platz mehr fanden. Und das ausgerechnet, so Herrmann fassungslos, „vor dem Eingang zu einem Ort, dem mit Würde begegnet werden sollte“. bpa


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