Im Girls Camp MINT-Berufe selbst ausprobieren

Das MINT Girls Camp ermöglichte zwölf Mädchen Einblicke in technische und naturwissenschaftliche Berufe.Foto: Provadis

Zwölf Schülerinnen im Alter von 14 bis 16 Jahren nahmen in den Sommerferien an einem Mint Girls Camp teil, unter ihnen auch Leonie Frohne von der Freiherr-vom-Stein-Schule.

Ausgerichtet wird das Camp von Provadis in Kooperation mit Partnern wie der Hochschule Darmstadt, der Handwerkskammer und der Sportjugend Hessen. Wegen der Coronapandemie mussten die Veranstalter die Teilnehmerzahl reduzieren. „Alle Mädchen wurden mit Schutzmasken ausgestattet und in die notwendigen Hygienemaßnahmen rund um das Thema COVID-19 eingewiesen “, erklärte Projektleiter Georg Dinca von Provadis.

Statt einer Abschlussveranstaltung mit Zertifikatsübergabe zusammen mit den Eltern wurde die Präsentation der angefertigten Arbeiten gefilmt. Trotz der Einschränkungen wird schon das nächste Camp vorbereitet: Wer Lust hat, dabei zu sein, kann sich unter www.mint-girls-camps.de für das Camp in den Herbstferien anmelden.

Leonie Frohne aus Eppstein hat diesmal die Gelegenheit genutzt, um neue Berufe kennenzulernen. Leonie begeistert sich insbesondere für Physik und Raumfahrt, stellte im Mint Camp jedoch fest, dass auch Informatik faszinieren kann. Gemeinsam mit elf anderen Mädchen erlebte sie im Girls Camp in den Ferien fünf Tage lang Einblicke in Berufe aus den Gebieten Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, verbunden mit Projektarbeiten in Labor und Werkstätten.

Der überwiegende Teil der Programmpunkte fand diesmal Corona bedingt mit Dozenten der Hochschule in den Ausbildungseinrichtungen von Provadis im Industriepark Höchst statt. In den Laborräumen isolierten die Mädchen das Erbgut einer Banane und extrahierten im zweiten Teil die eigene DNA aus Zellen der Mundschleimhaut. Im praktischen Informatik-Teil stand das Bauen und Programmieren eines Legoroboters auf dem Programm. Unter Anleitung der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main fertigten die Schülerinnen einen Handyhalter aus Metall. Dafür wurde gefeilt, gesägt, Gewinde gebohrt und gehämmert. Außerdem befassten sie sich mit dem Thema „Strom“, fertigten ein Verlängerungskabel und konnten sich im Löten ausprobieren.

Die Schülerinnen nutzten die Möglichkeiten, in verschiedene Berufe hineinzuschnuppern und die Berufsberaterin der Agentur für Arbeit nach konkreten Berufswegen zu befragen. EZ

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