Endspurt beim Glasfaserausbau

Die Arbeiten in der Rossertstraße gingen zügig voran.Foto: J. Palmert

Die letzte Etappe des Glasfaserausbaus im Stadtgebiet hat begonnen. Seit Montag heben die Arbeiter schmale Gräben entlang der Straßen oder Bürgersteige aus und verlegen die orangefarbenen Kabelstränge. Begonnen haben sie in der Straße Auf dem Wingertsberg.

Die Rossertstraße wurde entlang des Gehwegs ausgebaut. Inzwischen auch der „Schmerzberg“. Von dort aus arbeiten sich die Männer in zwei Kolonnen in die angrenzenden Straßen vor.

Der Startschuss für den Ausbau der Burgstraße fällt am 2. Mai, „damit es beim Radrennen am 1. Mai keine Probleme mit Baustelleinrichtungen gibt“, führt der im Rathaus zuständige Mitarbeiter Marin Bobas aus. „Die Männer sind deutlich schneller als laut Plan vorgesehen“, lobt er die neuen Bautrupps. Dennoch dauert es laut Zeitplan noch rund zwei Jahre bis alle Eppsteiner Glasfaserkunden an das neue Netz angeschlossen sind.

Die Deutsche Glasfaser hat für den weiteren Ausbau die griechische Firma Egnatia verpflichtet. Die Stimmung bei den Anwohnern sei trotz der Einschränkungen gut, hat Bobas beobachtet und auch die Arbeiter seien überrascht darüber, wie freundlich sie in Eppstein begrüßt wurden: „Es gab Getränke und Schokolade“, hat Bobas beobachtet.

Um Ostern herum wird die Lücke vom Schmerzberg bis zur Glasfaser-Station im Eppenhainer Weg unterhalb des Schulzentrums geschlossen. Der von der Deutschen Glasfaser „Point of Presence“, kurz „PoP“ bezeichnete Glasfaserknotenpunkt in Vockenhausen ist einer von vier Stationen im Stadtgebiet und versorgt bereits rund 700 der 1800 Haushalte in Vockenhausen mit Internet und Telefon. Er wird auch die zentrale Schaltstelle für die Eppsteiner Glasfaserkunden.

Während der Schulferien sei der Schulparkplatz frei und weniger Fußgänger dort unterwegs, erklärt Bürgermeister Alexander Simon den Zeitplan beim Kabelausbau. Sobald diese Verbindung hergestellt ist, kann mit den Hausanschlüssen begonnen werden. Parallel dazu werden bis Herbst sämtliche Straßen westlich der Bundesstraße erschlossen, letzter Abschnitt des Glasfaserausbaus sind Anfang nächsten Jahres Staufenstraße, Gimbacher Straße und Alter Fischbacher Weg.

Simon weist darauf hin, dass ein kostenloser Glasfaseranschluss noch möglich sei, solange die Leitungen verlegt werden. Seit Ausbaubeginn in Eppstein 2019, haben sich laut Simon etliche Menschen nachträglich für einen Glasfaseranschluss entschieden. Die Nachanschlüsse in Bremthal, Niederjosbach oder Vockenhausen seien so gut wie abgeschlossen.

Das Hauptkabel für die PoP in den Stadtteilen geht von der zentralen Schaltstelle im Bremthaler Hessenring ab. Von dort aus versorgt das Unternehmen auch Glasfasernetze in Hünstetten und Hofheim.bpa

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