TSG: Neue Titel für starke Hammerwerfer

Hammerwerfer Konstantin Steinfurth tritt am kommenden Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften an. Das Foto stammt aus dem 2021. Foto: J. Priedemuth (HLV-Homepage)

Ein langes Wochenende bedeutet für die Eppsteiner Leichtathleten mehr Zeit für Wettkämpfe. Auch über Fronleichnam waren die Eppsteiner viel unterwegs. Am Donnerstag fanden in Fränkisch-Crumbach die Hessischen Meisterschaften der U18 und der Aktiven im Hammerwurf statt.

Bei den Frauen war Maria Antonia Speck am Start. Mit 36,01 Meter war die Athletin weniger zufrieden, belegte aber dennoch damit einen dritten Platz.

Konstantin und Tim Steinfurth starteten bei den Männern und bereiteten sich auf die jeweiligen Deutschen Meisterschaften vor. Der Jugendliche Tim warf außer Wertung mit, da er mit dem 6 kg Hammer antrat. Neben einer guten Serie zeigte Tim mit 64,39 Meter eine neue persönliche Bestleistung. Damit kommt er seinem Ziel der 65-Meter-Marke immer näher. Auch Konstantin zeigte eine sehr stabile Serie, denn alle Versuche gingen über 64 Meter hinaus. Sein Siegeswurf landete bei 64,97 Meter. Konstantin ist damit neuer Hessenmeister der Männer im Hammerwurf.

Am Samstagnachmittag ging es für die Hammerwerfer in Haßloch weiter. Beim „Hammer Throw meets Haßloch“ gaben Tim und Konstantin erneut ihr Bestes. Konstantin machte nach vier ungültigen Versuchen die letzten zwei gültig und beendete den Wettkampf mit 64,33 Meter. Tim warf gleich zweimal mit – in der Altersklasse U20 mit dem 6 kg schweren Hammer und bei der männlichen U23 mit dem 7 kg Hammer. Und so ein Kilo kann einen großen Unterschied machen. In der U20 warf Tim 63,10 Meter, alle seine Versuche landeten über 60 Meter. In der U23-Altersklasse erreichte der Jugendliche mit dem 7 kg Hammer starke 53,36 Meter und siegte in beiden Altersklassen.

Außer den Hammerwerfern waren die Leichtathleten aktiv. Bei den Süddeutschen Meisterschaften der U23 und U16 in Frankfurt ging Paula Vitze am Samstag in den Startblock. Paula lief die 80 Meter Hürden in neuer Bestzeit von 13,15 Sekunden, was aber knapp nicht für das Finale reichte. „Dennoch ist es eine super Leistung, sich für die Süddeutschen zu qualifizieren und dort eine neue Bestleistung zu erbringen“, lobt Vereinskollegin Maria Antonia Speck. Juna Torky hatte sich in der W14 ebenfalls für die Süddeutschen qualifiziert. Im Vorlauf des Sprints lief die junge Eppsteinerin 13,07 Sekunden und qualifizierte sich damit fürs Finale. Dort lief Juna die 100 Meter in starken 13,19 Sekunden und wurde Siebte.

Am kommenden Sonntag geht es für Konstantin in Berlin rund. Er startet dann bei der Deutschen Meisterschaft im Hammerwurf der Männer.

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