Zum Auftakt der Rückrunde nach vierwöchiger Winterpause traten die HSG-Handballerinnen auswärts bei der ESG Niederhofheim/Sulzbach an. Ein dezimierter Kader aufgrund mehrerer verletzter und erkrankter Spielerinnen stellte das Team mit ungewohnten Kombinationen auf dem Feld vor Herausforderungen.
Der Start in die Partie verlief entsprechend holprig. Die HSG EppLa fand nur schwer ins Spiel. Durch einige Ungenauigkeiten, technische Fehler und Luft nach oben bei der Chancenverwertung lagen die Gäste in der 22. Minute bereits mit sechs Toren zurück. Doch anstatt aufzugeben, zeigte die Mannschaft Moral: Mit mehr Stabilität, Struktur im Angriff und besserer Chancenverwertung kämpften sich HSG-Frauen zurück ins Spiel und verkürzten den Rückstand bis zur Halbzeit auf 9:12.
Die zweite Halbzeit präsentierte sich deutlich ausgeglichener. Die EppLa-Frauen traten konzentrierter auf, hielten den Spielstand konstant eng und ließen sich nicht mehr abschütteln. Mit zusätzlich einer starken Steffi im Tor wurde der Rückstand Schritt für Schritt aufgeholt, bis in den letzten Minuten vor Abpfiff schließlich der verdiente Ausgleich zum 19:19 fiel.
Das Unentschieden fühlte sich nach diesem Spielverlauf wie ein kleiner Sieg an. „Besonders erfreulich war der gelungene Wiedereinstieg von Lisa und Milena, die dem Team wichtige Impulse gaben“, lobt Tina Todtenhaupt vom Team. Insgesamt war es ein intensives und spannendes erstes Spiel der Rückrunde, das Lust auf mehr macht.
Für die HSG EppLa spielten: Szymanski (Tor); Buch (1), Stengelin (10/5), Schauer (2), Merten, Biermann (2/1), Prag, Sattler (1), Todtenhaupt, Kreuter, Beetz, Amoroso (3).

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