Weniger Bauanträge gestellt – Wohnungsmarkt angespannt

„Wohnungslage bleibt angespannt“ – MTK hat Baustatistik für 2023 vorgelegt. Archivbild von einer Baustelle Foto: MTK-Pressestelle

Die Zahl der Bauanträge ist im vergangenen Jahr im Main-Taunus-Kreis um knapp neun Prozent zurückgegangen. Wie Erste Kreisbeigeordnete Madlen Overdick mitteilt, geht das aus der Jahresstatistik der Bauaufsicht hervor.

„Angesichts der Gesamtlage mit hoher Inflation, stark gestiegenen Baukosten und anziehenden Kreditzinsen ist dieser Wert aber noch günstiger als erwartet“, so die Baudezernentin. Allerdings seien speziell die Anträge für Wohnhausneubauten überdurchschnittlich um rund 29 Prozent zurückgegangen: „Die Lage auf dem Wohnungsmarkt bleibt also weiter angespannt.“

Der Statistik zufolge wurden im vergangenen Jahr 999 Bauanträge gestellt, darunter 164 für Wohngebäude. Unterdessen sei die Quote von Genehmigungen sehr hoch, so Overdick weiter: Rund 95 Prozent der Anträge würden genehmigt. Das liege auch an der „kundenfreundlichen Bearbeitung, die auch nach dem Stellen eines Antrags noch Umplanungen ermöglicht“. Die Beratung durch die Bauaufsicht sei sehr stark nachgefragt, in 603 Fällen sei fachliche Beratung geleistet worden.

Gleichzeitig habe die Bauaufsicht verstärkt bestehende Gebäude kontrolliert. Es liefen den Angaben zufolge 321 Begehungen – knapp ein Viertel mehr als im Jahr zuvor. Dabei ging es vor allem um den Brandschutz. Hinzu kommt eine Vielzahl von Besichtigungen laufender Baustellen.

Die Zahl der Verwaltungsverfahren, bei der die Bauaufsicht einschreiten musste, ging nur leicht von 353 auf 332 zurück. Hinzu kamen 54 Ordnungswidrigkeitsverfahren – im Vergleich zu 34 im Vorjahr.

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