Wasser, Wärme, Wohnmobile

Rathaus I, Sitz der Stadtverwaltung.Foto: Julia Palmert

Rathaus I, Sitz der Stadtverwaltung.Foto: Julia Palmert

In der ersten Sitzung nach der Sommerpause stehen über 30 Themen auf der Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung am heutigen Donnerstag, 17. September. Dazu gehören auch die Neukalkulation der Müllgebühren.

Sie sieht eine Erhöhung bei der 60-Liter-Restmülltonne um knapp 10 Euro pro Jahr vor, bei der 120-Liter-Tonne um gut 16 und bei 240-Liter-Tonnen um 33 Euro.

Für die Mittel aus dem Infrastrukturfinanzierungsgesetz des Bundes muss die Stadt erste Maßnahmen anmelden und legt den Stadtverordneten eine Liste mit Investitionen in Höhe von knapp 2,4 Millionen Euro vor. Vorgesehen sind darin Investitionen in die Ausstattung von Kindergärten, Feuerwehren und den Katastrophenschutz. Auch die technische Infrastruktur, also Kanalsanierung, neue PV-Anlagen auf städtischen Gebäuden und die Sanierung von Wasserleitungen und Brunnen stehen auf der Liste, die am Donnerstag diskutiert wird.

Die SPD fordert in einem Antrag Maßnahmen, um den Trinkwasserverbrauch zu senken. Nachdem die SPD ihren Vorstoß zurückgezogen hat, verkehrstechnisch gut gelegene Parkflächen zu suchen und für Wohnmobile auszuweisen, mit dem Ziel, den Tagestourismus in der Altstadt anzukurbeln, stellt die FWG nun einen Antrag, eine solche Fläche für Wohnmobile und sogar für Wohnwagen von Eppsteiner Bürgern zu suchen und als Dauerparkfläche zur Verfügung zu stellen. Damit möchte die FWG die zunehmende Zahl von Wohnmobilen eindämmen, die teilweise über Wochen am Straßenrand geparkt werden. An verschiedenen Stellen im Stadtbiet sorge das für Parkraumstress und unübersichtliche Verkehrssituationen, so die FWG.

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