Radweg Bremthal-Wildsachen: Trassenführung wird ausgewählt

Eppsteins Erste Stadrätin Sabine Bergold und Bürgermeister Alexander Simon präsentieren gemeinsam mit Hofheims Bürgermeister Christian Vogt und Erstem Stadtrat Wolfgang Exner (v.l.) die Plaung für einen Radweg zwischenBremthal und Wildsachsen.Foto: Stadt Eppstein

Der beste Weg von Bremthal nach Wildsachsen zu Fuß oder mit dem Fahrrad – In den Rathäusern in Eppstein und in Hofheim ist man sich einig, ihn gefunden zu haben: Auf Bremthaler Gemarkung soll ein neuer Fuß- und Radweg entlang der Wildsächser Straße angelegt werden.

Die Verschwenkung in Richtung Seyenbachtal erfolgt auf Höhe der Sportplätze. In der Gemarkung Wildsachsen wird der Rad- und Fußweg auf der Trasse des vorhandenen Weges geführt. Dieser soll ausgebaut, verbreitert und an einigen Stellen mit Ausweichbuchten für die Begegnung mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen und Geräten versehen werden.

Nun sind die politischen Gremien gefragt, wenn es um die Vorzugsvariante bei der Trassenführung gehen soll. Die Ortsbeiräte der beiden Stadtteile und die jeweiligen Bauausschüsse beraten die Vorlage, bevor die Hofheimer und die Eppsteiner Stadtverordnetenversammlungen die Entscheidung treffen. Diese Entscheidung ist Grundlage für die weiteren Planungsschritte. Im Anschluss daran findet zunächst eine sich über ein Jahr erstreckende Umweltanalyse statt.

Die Verbesserung der Fuß- und Radwegeverbindung innerhalb und zwischen den beiden Städten Hofheim und Eppstein, in diesem Fall zwischen den Stadtteilen Wildsachsen und Bremthal, ist ein seit Langem bestehender und übereinstimmender Wunsch der beiden Städte am Taunus sowie ihrer Bürger. Mit dem Bau einer solchen durchgängigen Verbindung kann die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer verbessert werden. Der rund 2,8 Kilometer lange Fuß- und Radweg soll beim Ausbau optimiert werden. Die Planung für den Fuß- und Radweg wird seitens der Stadt Eppstein koordiniert. Hierauf hatten sich beide Städte verständigt und eine Verwaltungsvereinbarung abgeschlossen.

Das Land Hessen erstattet die Planungskosten pauschal. Die Landesstraßenbaubehörde Hessen Mobil ist in der Verantwortung, weil es sich formell um einen straßenbegleitenden Weg entlang der Landesstraße 3017 handelt. Die Trägerschaft für den Bau des Weges, liegt beim Land Hessen. Das Land hatte einen Planungskorridor vorgegeben. Innerhalb dieses Korridors ist nun eine Trasse für den Rad- und Gehweg auszuwählen.

Untersucht wurden mehrere Varianten, die nach den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) bewertet und abgewogen wurden. In der Erläuterung wird dargelegt, welche Aspekten eine Rolle gespielt haben. Verkehrssicherheit, Qualität und Umweltschutz haben dabei oberste Priorität. Die Vorzugsvariante schneidet in der Bewertung bei folgenden Aspekten vorteilhaft ab: größtes Sicherheitspotenzial, nur wenige Fahrbahnquerungen, geringe Steigungen, geringe Neuversiegelung und beste Umweltverträglichkeit.

Der Rad- und Gehweg soll dort, wo er an der Straße verläuft, 2,5 Meter breit sein. Abseits der Landesstraße soll er wegen der gleichzeitigen Nutzung durch landwirtschaftliche Fahrzeuge 3 Meter breit sein. Der Weg soll auf der gesamten Strecke eine Asphaltdecke erhalten. Um die Fußgängerinnen und Fußgänger aus der Wiesbadener Straße, der Straße Am Königsberg und der Waldallee gefahrlos auf den Rad- und Gehweg zu führen, sind jeweils Mittelinseln auf der Landstraße als Querungshilfen vorgesehen.

Die Radfahrer auf dem Rad- und Gehweg an der Wiesbadener Straße queren an der gleichen Stelle wie die Fußgänger die Fahrbahn. Eine Variante möchte man vor allem in Eppstein weiter betrachten: In der folgenden Planungsphase soll noch einmal vertieft werden, ob an der Einmündung zur Straße Am Königsberg in Bremthal ein Kreisel gebaut werden könnte.EZ

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