Niedernhausen: Solaranlage an Gemarkungsgrenze

Mit Photovoltaik-Anlagen der Energiekrise trotzen und den Klimaschutz fördern. Das Foto zeigt eine Anlage, die der Mainn-Taunus-Kreis auf den Dächern von Schulen betreibt. Foto: ww.mtk.org

Die Nachbargemeinde Niedernhausen errichtet einen Solarpark im sogenannten Rabenwald zwischen den Bahnlinien hinter dem Friedhof Niedernhausen, also an der Gemarkungsgrenze zu Eppstein. Mitte 2023 soll die Anlage in Betrieb gehen. Das teilte die Gemeindeverwaltung jetzt mit.

Betreiber ist die Bürgergenossenschaft pro regionale Energie aus Diez.

Niedernhausener Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit, Anteile zu kaufen. 115 Niedernhausener nahmen das Angebot wahr. Weit über 250 000 Euro kamen auf diese Weise zusammen. Die Anlage ist für eine Leistung von 766 Kilowatt peak ausgelegt und erzeugt damit rund 800 000 Kilowattstunden Strom – das entspreche dem Verbrauch eines kleinen Wohngebiets, schätzt die Gemeinde.

Zum Vergleich: Die 2010 errichtete erste Eppsteiner Bürgersolaranlage auf dem Dach des Bremthaler Feuerwehrgebäudes erzeugt auf einer Fläche von 400 Quadratmetern rund 34 500 Kilowatt-Stunden Strom. 2012 wurde die zweite Bürgersolaranlage auf dem Dach des Feuerwehrhauses in Ehlhalten installiert mit einem potenziellen Ertrag von 32 Kilowatt peak. Die Stadt Eppstein ist seit 2014 Mitglied der Energie-Genossenschaft Solarinvest. Weitere Standorte für städtische oder bürgerschaftliche Solaranlagen auf Eppsteiner Stadtgebiet wurden bislang jedoch nicht erschlossen.bpa

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