Nachfrage nach Immobilien in der Region ungebrochen

Der neue Immobilienmarktbericht ist veröffentlicht.Foto: pixabay.com

Der Gutachterausschuss für Immobilienwerte im Amt für Bodenmanagement Limburg hat den neuen Immobilienmarktbericht 2022 veröffentlicht.

Er gibt einen Überblick über die Immobilienpreise sowie die Geld- und Flächenumsätze im Hochtaunuskreis, dem Main-Taunus-Kreis, dem Rheingau-Taunus-Kreis sowie dem Landkreis Limburg-Weilburg. Seit diesem Jahr kann der Immobilienmarktbericht kostenfrei über das Internet bezogen werden.

Der 176-seitige Bericht bildet den Immobilienmarkt für 2021 in der Region ab und enthält zahlreiche Informationen zu Umsatzzahlen für bebaute und unbebaute Grundstücke sowie Eigentumswohnungen. Neben dem aktuellen Stand werden auch Entwicklungen über einen längeren Zeitraum dargestellt. Als Grundlage für den Immobilienmarktbericht dient die Kaufpreissammlung mit rund 10 200 Transaktionen im Jahr 2021.

Die Anzahl an Eigentümerwechsel lag damit etwa fünf Prozent über dem Vorjahr und ist erstmals seit 2016 wieder fünfstellig. Auch der Geldumsatz steigt weiter an. Insgesamt 3,8 Milliarden Euro wurden in den vier Landkreisen umgesetzt, ein Plus von satten neun Prozent im Vergleich zu 2020. Die Flächenumsätze gingen für unbebaute Grundstücke um fünf Prozent und für bebaute Grundstück sogar um zehn Prozent zurück.

Beim Vergleich der einzelnen Kommunen sind weiterhin große Preisspannen zu verzeichnen. Der Durchschnittspreis für Einfamilienhäuser reichte von 832 000 Euro in Bad Soden bis 177 000 Euro in Mengerskirchen. Auch beim Wiederverkauf von Eigentumswohnungen gab es große Preisspannen. So bewegten sich die Durchschnittspreise zwischen 4038 Euro pro Quadratmeter in Kronberg und 1016 Euro in Weilmünster. Die durchschnittlichen Bauplatzpreise für Wohn- und Mischgebietsflächen lagen in Königstein mit 962 Euro pro Quadratmeter am höchsten, in Merenberg mit 55 Euro am niedrigsten.

In Eppstein liegen die Grundstückspreise in Wohn- und Mischgebieten pro Quadratmeter bei 280 Euro im alten Ortskern von Ehlhalten. Die teuersten Grundstücke liegen mit 650 Euro am Vockenhäuser Sonnenhang zwischen Lindenweg und Eberlestraße. Mit 160 Euro wird inzwischen das als Sondergebiet ausgewiesene Areal rund um die ehemalige Akademie und das Schulzentrum Am Bienroth beziffert.

Der Immobilienmarktbericht sowie weitere Daten und Anwendungen zum Immobilienmarkt sind seit Februar kostenfrei erhältlich. Den Zugriff auf die Daten ermöglicht ein unter gds.hessen.de eingerichtetes Downloadcenter. Weitere Informationen zu den Produkten und Dienstleistungen der Gutachterausschüsse sind unter hvbg.hessen.de/immobilienwerte

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