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Magistratstour: Ein Jahr Edeka-Markt

Dirk Baßler zeigt den Stadträten die Spendenbox an der dekorativen Fotowand im Eingangsbereich des Marktes.Foto: Palmert-Adorff

Seit gut einem Jahr ist der Edeka-Markt an der Staufenstraße geöffnet – ein guter Grund für den Magistrat, eine seiner regelmäßigen Besichtigungstouren zu einem Eppsteiner Unternehmen dorthin zu verlegen.

Inhaber Dirk Baßler begrüßte Stadträte und Stadtverordnete und zeigte, was sich seit der Eröffnung getan hat: Seit wenigen Wochen steht am Leergutautomaten eine Spendenbox für Pfandbons. Der Erlös geht an den Lions Club Eppstein, der wiederum ausschließlich Projekte in Eppstein unterstützt. Baßler erklärte den Stadträten auch das technische Innenleben der Leergutannahme und erläuterte die computergesteuerte Kontrolle der Pfandflaschen.

Die Außenbeleuchtung wurde abgeblendet, die Alarmanlage nach einigen Fehlalarmen neu eingestellt. Die Anlieferung lief von Anfang an reibungslos. Beschwerden aus der Nachbarschaft seien ihm nicht bekannt, beantwortete Baßler Fragen der Mandatsträger. Das offizielle Verkehrsgutachten habe sich als zutreffend erwiesen, stellte der Bürgermeister zufrieden fest: Der befürchtete Rückstau während des Feierabendverkehrs sei ausgeblieben. Dass es auf dem Parkplatz vor dem Wochenende eng wird, war ein Manko, das von Anfang an bekannt war, sagte Baßler.

Personal für die Poststelle und Lottoannahme sei schwierig zu bekommen. Zumal Postmitarbeiter gesondert angelernt würden, dauere es besonders lang, freie Stellen neu zu besetzen. Deshalb gelten zurzeit eingeschränkte Öffnungszeiten bei der Post.

Die Größe des Marktes mit 1500 Quadratmetern sei gut bemessen, um den Bedarf der Eppsteiner zu decken. Der Umsatz im ersten Jahr sei etwas unter den Erwartungen geblieben, das zweite Jahr laufe aber sehr gut an. Die Kaufkraft der Eppsteiner sei gut, hat Baßler beobachtet, „die Menschen, die zu uns kommen, kaufen gern bei uns ein“. Die Kooperation mit ortsansässigen Händlern funktioniere ebenfalls gut: Nachschub ordert Baßler direkt beim Imker, dem Nussveredelungsbetrieb und beim Eppsteiner Salzgarten. bpa

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Kommentare

Magistratstour: Vertane Chance

Leider hat Eppsteins Bürgermeister mit seinem Gefolge die Gelegenheit im neuen Edeka-Markt nicht genutzt,
mit Herrn Baßler drängende Umweltprobleme (Bsp. Reduzierung von Plastikverpackungen)  zu besprechen.
Man mag es eigentlich kaum glauben, aber das Innenleben des Leergutautomaten war von besonders großem
Interesse  bei den Damen und Herren aus Eppstein !



Siegfried Bachert

Eppstein

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