... Waldverjüngung, Vermeidung von größeren und kleineren Freiflächen, Pflanzung standortgerechter Baumarten oder Verbesserung der Artenvielfalt, damals noch mit dem 2025 verstorbenen Revierförster Peter Lepke. Für 2026 hat die Stadt sich erneut beworben und erhielt nun den aktuellen Förderbescheid über eine Summe von 58 750 Euro für das laufende Jahr.
Eppstein hat insgesamt 1632 Hektar Waldfläche, davon sind 835 Hektar Staatswald. 613 Hektar Wald gehören der Stadt. Beide Reviere unterstehen organisatorisch dem Forstamt Königstein, wobei das Revier Eppstein aktuell kommissarisch von Försterin Katharina Herweh geleitet wird. 179 Hektar des Eppsteiner Waldes sind in Privatbesitz und werden nicht vom Forstamt bewirtschaftet.
Um Waldbesitzer bei der Anpassung der Wälder an den Klimawandel zu unterstützen, hat die Bundesregierung die Zuwendung geschaffen. Das Geld werde das Forstamt für etliche kleinere Maßnahmen nutzen, sagte Katharina Herweh: zum Schutz von Habitatbäumen, zur Pflege der in den vergangenen Jahren gepflanzten Kulturen auf größeren Schadflächen im Nonnenwald und in der Mark. Auch die Versickerungsmulden in Bauwald, Nonnenwald, an Rossert, Spitze Berg und Hammersberg müssen zum Teil ausgebaggert werden. „Der Wald dient auch als natürlicher Wasserspeicher und hat damit eine wichtige Rolle, wenn es zu Starkregenereignissen kommt“, erläuterte Bürgermeister Alexander Simon dazu. So sehe das Bundesprogramm auch Maßnahmen zur Verbesserungen des Wasserhaushaltes vor und Maßnahmen zur Wasserrückhaltung vor.

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