Kürzlich besuchte Bürgermeister Alexander Simon den Stammsitz der Firma in München. Das erste Ergebnis der bisherigen Zusammenarbeit ist in Vockenhausen installiert: Am Sportplatz auf dem Areal Embsmühle in Vockenhausen hat Wirelane Ende 2025 eine Schnellladestation mit zwei öffentlich zugänglichen Ladepunkten in Betrieb genommen.
Als nächster Standort ist der Stadtbahnhof Eppstein vorgesehen. Dort sollen auf der öffentlichen Parkplatzanlage vor dem Gleisübergang zwei weitere Ladepunkte von Wirelane errichtet und betrieben werden. Mit der Anbindung an den Schienenpersonennahverkehr bietet der Stadtbahnhof gute Voraussetzungen, um das Laden von Elektrofahrzeugen mit der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu verbinden.
Die neue Ladestation für zwei Stellplätze entsteht aus Patzgründen auf einem dritten Parkplatz. Die restliche Fläche dieses Parkplatzes wird entsiegelt. Anstelle des Pflasters füllt die Stadt dort ein neues Granulat auf, das die Fläche befestigt, aber wasserdurchlässig ist. „Sollten wir damit gute Erfahrungen machen, könnte das wasserdurchlässige Granulat auch auf anderen Flächen verwendet werden“, erklärte Bürgermeister Alexander Simon, wozu die Testfläche dient.
Darüber hinaus hat die Stadt weitere mögliche Standorte mit Wirelane besprochen. Sie richten sich nach dem örtlichen Bedarf und den technischen Voraussetzungen. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist eine im Klimaschutzkonzept der Stadt formulierte Aufgabe.
Mittelfristig möchte die Stadt in allen fünf Stadtteilen ein öffentliches Ladeangebot ermöglichen. Dafür kommen zentrale Parkplätze, Bahnhöfe, Bürgerhäuser sowie Sport- und Freizeitanlagen in Betracht. In der Projektierungsphase befinden sich zwei Ladepunkte in der Rossertstraße in Höhe der Wooganlage unterhalb von Burg Eppstein und zwei weitere Ladepunkte in der Bahnstraße in Niederjosbach in der Nähe des Regiomaten.

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