Am vergangenen Sonntag gaben die Pianistin Anna Victoria Tyshayeva, Michel Geshwin und Igor Mishurisman (Violine), Anastasiya Mishurisman (Viola) und Dmitrij Gornowskij (Cello) in der Talkirche das inzwischen sechste Benefizkonzert für die Ukraine. Tyshayeva und das Ehepaar Mishurisman haben selbst ukrainische Wurzeln.
Die Instrumentalisten mit internationalem Ruf spielten ohne Gage – alle Spenden am Ausgang kommen direkt hilfsbedürftigen Menschen in der Ukraine zugute. Die Zuhörer spürten, dass hier fünf Freunde mit Herz und Seele auftraten. Sie eröffneten das abwechslungsreiche Programm mit der anmutig klingenden „Sicilienne“ von Maria Theresia Paradis (1759 - 1824). Bei Salamone Rossis „Sonata detta La Moderna“ von 1613 erfüllten drei Streicher und Tyshayeva am Klavier den Kirchenraum im konzertantem Barockstil. Neben Klassik-Größen wie Vivaldi, Mozart oder Brahms gab es auch ein Fragment aus „Porgy and Bess“ von George Gershwin zu hören, gespielt und gezupft von Igor und Anastasiya Mishurisman. Rumänische Volkstänze von Bela Bartok, das „Allegro appassionato“ von Camille Saint-Saëns und als Zugabe der Inbegriff romantischer Cello-Seligkeit, „Der Schwan“, entließ die begeisterten Zuhörer beschwingt in den Sommerabend.
Spenden für das Hilfsprojekt in Odessa sind weiterhin über das Konto der Talkirchengemeinde (www.talkirche.de) möglich.jp

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