Dokumentarfilm von EBM in Aschaffenburg

Fotografin und filmemacherin Ella Bergmann-Michel bei der Arbeit.

Noch bis zum 20. Januar sind Anmeldungen zu Symposion und Podiumsdiskussion auf Schloss Johannisburg in Aschaffenburg möglich. Die Kulturregion Rhein-Main veranstaltet es im Rahmen ihres Projekts „Geist der Freiheit – Freiheit des Geistes“

am Donnerstag, 2. Februar, von 14 bis 20.30 Uhr zur Erinnerung an „90 Jahre ,Machtergreifung’ in der Rhein-Main-Region“. Auch eine Online-Teilnahme per Livestream ist möglich. Sie ist kostenfrei. Das Symposium richtet sich an Lehrkräfte, Fachpublikum, Vereine, Initiativen, Gedenkorte, Archive und interessierte Laien.

In dem Symposion wird über die Judenverfolgung, die Machtübernahme in Verwaltungen, Organisationen und Vereinen gesprochen und wie die Nationalsozialisten auf lokaler Ebene Presse, Lehranstalten und Schulen übernahmen. Auch nach den Akteuren und Akteurinnen wird gefragt und welche Spielräume es für Widerstand gab.

Gegen 16.15 Uhr wird auf Vermittlung von Eppsteins Stadtarchivarin Monika Rohde-Reith der Dokumentarfilm der Künstlerin Ella Bergmann-Michel (EBM) „die letzte Wahl“ von 1932 gezeigt. Anschließend ist ein Gespräch mit der Schwiegertochter der Künstlerin, Sünke Michel, geplant. EBM lebte seit den 1920er Jahren mit ihrem Mann, dem Vockenhäuser Künstler und Fabrikanten Robert Michel in der ehemaligen Schmelzmühle bei Eppstein.

Anmeldung erforderlich: Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg, Dr. Vaios Kalogrias, vaios.kalogrias[at]aschaffenburg[dot]de, 0172 5393 364, Info: www.krfrm.de.

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