2321 Zuschauer bei den Burgfestspielen

Burg Eppstein als romantische Kulisse. Das Foto zeigt die Burgschauspieler in „Hotel Mimosa“Foto: Andrea Sehr

Burg Eppstein als romantische Kulisse. Das Foto zeigt die Burgschauspieler in „Hotel Mimosa“Foto: Andrea Sehr

„La Traviata“ und „Hotel Mimosa“ besonders beliebt - „Überwiegend heiße, sommerliche Abende und dann ausgerechnet bei der Opernaufführung zu viele Regentropfen“, fasste Erste Stadträtin Andrea Sehr ihre Eindrücke von den Burgfestspielen 2026 zusammen.

Sie sei aber mit dem Verlauf sehr zufrieden und habe auch von den Zuschauern viel positive Resonanz erfahren. Festspielorganisatorin Christine Baum legte bereits die Zahlen vor: So freuen sich die Stadt Eppstein und der Kulturkreis als Mitveranstalter über 2 321 Gäste bei insgesamt neun Aufführungen. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem bei zehn Veranstaltungen 2 666 Personen gezählt wurden, lag die durchschnittliche Besucherzahl pro Vorstellung in diesem Jahr bei 257. Das vielseitige Programm umfasste Schauspiel, Oper, Kabarett und Kindertheater und begeisterte das Publikum.

„Das Wetter spielte größtenteils mit, wenngleich es dieses Jahr häufig zu heiß war, weshalb die Nachmittagsaufführung von ‚Rapunzel‘ ins Bürgerhaus verlegt wurde“, resümierte auch Baum. Nur bei der Oper „La Traviata“ setzte nach der Pause Regen ein, was zum überraschenden und kurzfristigen Abbruch der Aufführung zum Schutz der Instrumente führte. Einige Solisten stimmten ihre Arien daraufhin im Juchhebau der Burgschauspieler an.

Besonders beliebt beim Publikum war die Komödie der Burgschauspieler „Hotel Mimosa“, die 1278 Zuschauer über vier Abende hinweg begeisterte. Die Oper „La Traviata“ zog in diesem Jahr mit 400 Besucherinnen und Besuchern die meisten Menschen an. Das Theater Laku Paka präsentierte „Rapunzel“ für 92 kleine und große Zuschauerinnen und Zuschauer, somit leider 58 weniger als im Vorjahr. Die Saxophonisten NoSaxNoFun lockten mit ihrer „Swing Mission“ 103 Gäste an, und 189 Besucherinnen und Besuchern genossen das Programm „60 ist das Neue 40“ des Italo-Schwaben Roberto Capitoni.

Den Abschluss bildete die Dramatische Bühne aus Frankfurt mit Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“, bei dem sich 259 Gäste mit einer unerwarteten, modernen Interpretation begeistert amüsierten.

„Ein herzlicher Dank gilt den ehrenamtlichen Burgschauspielern, dem Burgverein sowie der Schachvereinigung für ihre ausgezeichnete Bewirtung der Gäste im Rahmen des Festivals“, betont Sehr. Die Bewirtung im Juchhebau und im Ostzwinger der Burg trage zu der einmaligen Atmosphäre der Eppsteiner Burgfestspiele bei.

Nun plane man und freue sich auf die nächste Festspielsaison 2027, die ebenfalls wieder unvergessliche Momente in der bezaubernden Kulisse von Burg Eppstein verspreche.

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