Mit der mittlerweile gängigen Masche, dass es in direkter Nachbarschaft zu einem Einbruch gekommen sei und man nun die Vermögenswerte sichern wolle, kontaktierten die sich als „Kriminalpolizei“ ausgebenden Betrüger die Menschen im gesamten Bundesgebiet.
Deshalb rät die Polizei dringend, dass die Angerufenen sich davon überzeugen, dass sie tatsächlich mit der Polizei sprechen: Die Angerufenen sollten das Gespräch selbst aktiv beenden und darauf achten, dass die Verbindung tatsächlich unterbrochen ist. Betrüger können den Eindruck erwecken, das Gespräch sei beendet, obwohl die Verbindung tatsächlich noch besteht: Eine stille Leitung bedeutet nicht, dass der Anruf tatsächlich beendet wurde. Nur dann geht ein ausgehender Notruf tatsächlich an die Polizei. Nach dem Auflegen wählen die Betroffenen selbst den Notruf 110 oder die Nummer der nächsten Polizeidienststelle. Für Eppstein ist die Station in Kelkheim zuständig. Sie hat die Rufnummer 0 61 95-67 49 0
Dieser Rat gelte insbesondere dann, wenn die angebliche Polizeibeamtin oder der angebliche Polizeibeamte nach persönlichen Daten, Informationen zu Vermögenswerten oder anderen sensible Angaben fragen oder Handlungen wie die Herausgabe von Wertsachen verlangen. Dabei sollten die Angerufenen keine Nummer verwenden, die ihnen möglicherweise gesagt wird oder die auf ihrem Display angezeigt wird, sondern ausschließlich selbst recherchierte Nummern.
Die Polizei rät: „Beenden Sie deshalb jedes verdächtige Telefonat immer selbst aktiv, bevor Sie die Polizei oder eine andere Stelle anrufen.“

Kommentare