Vorgarten mit Barfußpfad, Matschküche, Tafel und Hochbeet

Die Slackline zum Hangeln und Schaukeln ist sehr beliebt.

Etwas Schönes und Bleibendes wollten die sechs Eltern des Elternbeirats des städtischen Kindergartens in Niederjosbach schaffen und hatten deshalb die Idee, den Vorgarten der Kita umzugestalten.

Während der Corona-Pandemie und auch jetzt noch gibt es Zeiten, in denen die drei Gruppen voneinander getrennt sind. So wurde auch der Vorgarten während der Pandemie jeweils separat von einer Gruppe für den Aufenthalt im Freien genutzt.

„Der Platz war schon eher trostlos“, erinnert sich Julia Lieske vom Elternbeirat. Deshalb wollte die Gruppe zumindest ein Hochbeet für die Kinder errichten. Das war Anfang des Jahres. Die Gruppe begann Spenden zu sammeln und das Projekt wurde immer umfangreicher. „Am Ende haben wir 2000 Euro an Spendengelder investiert und bekamen tolle Sachspenden von ortsansässigen Firmen“, berichtet Lieske.

Von dem Geld kauften die Eltern ein Hochbeet. Die ersten Tomaten, Gurken und Minze für das gemeinsame Frühstück haben die Kinder längst verspeist. Gerade werden die Paprika rot. „Die Erdbeeren tragen hoffentlich im nächsten Sommer“, so Lieske.

„An der neuen Tafel spielen die Kinder gern Schule“, hat Erzieherin Mona Thorwart beobachtet. Die Baumstämme, die als Bänke dienen, hat MB Baumdienste aus Eppstein spendiert. Lieske freut sich: „Für die Anschaffung eines Sonnensegels hat das Geld auch noch gereicht.“ Gartenbauer Frank Forst spendierte Steine, Pflanzen und Füllmaterial für einen Barfußpfad und gab Tipps für den Bau, Edeka-Chef Dirk Baßler stiftete eine Matschküche. Im Juni rief der Elternbeirat zur Elternaktion auf. Inzwischen haben die Kinder längst ihre Rituale entwickelt. So haben sie im Blechtopf einen Eintopf aus Steinen, Ästen und Blättern angerührt und ständig tummeln sich Kinder an der Slackline. Die Slackline mit Haltegriffen hat Thorwart versuchsweise an zwei Baumstämmen über den Köpfen der Kinder installiert. Sie wird von den Kindern gern als Hängeparcours genutzt.

Jetzt steht die Entscheidung an, ob die Matschküche auch im Winter stehen bleibt, „denn feuchtes Herbstlaub und Schnee sind natürlich auch ideal“, meint Thorwart. bpa

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