Rundfahrt mit 30 Buggys quer durch den Taunus

Rund 30 Fahrzeuge am Start zur Taunus-Rundfahrt.    Foto: Jonas Schönian

Einzigartige Fahrzeuge, tolles Wetter und gut gelaunte Menschen – Die Vorfreude auf die anstehende, rund 175 Kilometer lange Ausfahrt der meist selbst umgebauten „Buggys“ stand den fast 40 Buggy-Fahrern am Samstag ins Gesicht geschrieben.

Philippe Prokasky trommelte die Gruppe, die sich aus einem Buggy-Forum kennt, zum ersten Treffen seit zwei Jahren auf dem Campingplatz „The Eppstein Project“ in Niederjosbach zusammen.

Die Sonne schien, das Wetter spielte mit – ein nicht ganz unwichtiger Umstand, da viele der knapp 30 Fahrzeuge kein Dach, teilweise nicht mal eine Windschutzscheibe besitzen.

Am Freitag führte die Route über Idstein, den Feldberg, Richtung Friedrichsdorf zur Central Garage Bad Homburg, wo ein Museum besichtig wurde und zurück zum Campingplatz – eine rund 105 Kilometer lange Strecke, die ohne nennenswerte Vorkommnisse verlief.

Die längere Samstagsroute führte über Idstein nach Runkel und über die Alte Lahnbrücke weiter bis zur Lahnbrücke Gräfeneck, durch den Weilburger Tunnel auf die B456 und meist abseits der großen Bundesstraßen wieder zurück zum Campingplatz.

Bis auf einen überhitzten Tank, der zum Ausgehen des Motors führte, allerdings nach kurzer Abkühlzeit wieder völlig einwandfrei lief, kamen alle Fahrzeuge ohne Probleme wieder am Camp an. „Wir fahren nur auf der Straße“, so Prokasky. Die Fahrzeuge sehen zwar nach Geländefahrzeugen aus, „allerdings wären wir bei einigen Chinaproduktionen bei 170 Kilometer Geländefahrt mehr am Schrauben, als am Fahren“, so Prokasky.

Die Fahrzeuge seien bis auf wenige Ausnahmen schlichtweg nicht für längere Fahrten gebaut. Sie wurden allesamt in liebevoller Handarbeit individualisiert, so gleicht optisch und technisch kein Fahrzeug dem anderen. „Wir haben dieses Wochenende Fahrzeuge mit Motoren ab 500ccm, bis hin zum 320 PS Audi V6-Motor dabei – die Technik der Buggys stammt oft aus Pkw, teils ähneln die Getriebe denen von Motorrollern“, erklärte Prokasky.

Nach dem Gruppenfoto erläuterte der Initiator die Regeln, stellte klar, dass es keine Kolonnenrechte gibt, alle Regeln der StVo eingehalten werden und verteilte zu den digitalen „Navi-Routen“ ausgedruckte Routenpläne.

Bei der Rückreise am Sonntag gab es mehr technische Probleme bei den Fahrzeugen. Bis zum nächsten Treffen werden aber wohl alle Buggys wieder laufen. Der Gruppe wird die Liebe zu ihren Fahrzeugen dadurch sicher nicht verleidet. js

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