Nun sind Tische und Bänke über den Winter verstaut und die Ranken im Hof hängen voller Blüten: Es ist Erntezeit, nicht nur im bayerischen Hopfenland Hallertau, sondern auch in Niedernhausen. Wer mag, kann die ungespritzten Hopfenblütendolden pflücken und beispielsweise für die Zubereitung von Tee nutzen. Hopfen wird eine beruhigende Wirkung auf die Psyche nachgesagt und bei Schlafstörungen und Unruhe eingesetzt, beispielsweise als Hopfen-Kissen oder Tee. Zur Hopfenernte beim „Bierkieser“ am Samstag, 31. Oktober, um 15 Uhr, ist jeder willkommen.
Stammgast Claus Hilles aus Eppstein hat schon einige Tipps für „gesundheitsfördernden Hopfentee“ zusammengetragen. Am besten mundet ihm allerdings immer noch das fränkische Bier, für dessen Ausschank Özer schon seit seiner Zeit als Wirt im Eppsteiner „Pflasterschisser“ bekannt ist. Auf die Idee zur Bepflanzung des Hofes mit Hopfenpflanzen an Rankseilen kam Wirt Seyfettin Özer durch Peter Lenz aus Eppstein. Gemeinsam mit den Freunden des fränkischen Bieres entstand auch der Name „Bierkieser“. Das ist in der fränkischen Region um Nürnberg die traditionelle Bezeichnung eines Bierbeschauers, der die Einhaltung des Reinheitsgebotes prüfte, um Bierpanscherei vorzubeugen.
Beim Bierkieser in Niedernhausen wird nicht gepanscht und neben Bier auch Wein und andere Getränke angeboten. Mit kleiner Speisekarte, wechselnden regionalen und saisonalen Angeboten bewirtet der „Bierkieser“ in Niedernhausen, Idsteiner Straße 6, seine Gäste abends von 17.30 bis 21.30 Uhr. Dienstag und Mittwoch sind Ruhetage. Reservierungen werden unter der Telefonnummer 0 61 27 700 21 94 entgegengenommen.
– PR-Bericht –

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