Burgverein hat im Wingert kräftig aufgeräumt

Die Burg-Freunde nach getaner Arbeit.Fotos: privat

Die Burg-Freunde nach getaner Arbeit.Fotos: privat

Zum Start zu sechst, am Ende zu elft: Am Tag, als Deniz Undav mit seinen beiden Toren in der größten kanadischen Stadt Toronto die deutsche Nationalmannschaft zum Gruppensieger bei der Fußball-Weltmeisterschaft gemacht hat, ...

… hat auf der schönsten Burg des Main-Taunus-Kreises – in Eppstein – eine schlagkräftige Mannschaft Teamwork geleistet. Der Plan: Der Wingert im Südzwinger, Heimat der Weinstöcke und ihrer Paten, sollte hübscher werden.

Gelungen sind die Verschönerungsmaßnahmen auf ganzer Linie. Unter Anleitung von Clemens Buchhorn wurde pünktlich um 10 Uhr mit leichtem und schwerem Gerät gearbeitet, um das bis zu einem halben Meter hohe Gras zu mähen, Unkraut zu jäten, Treppen freizulegen, Efeu und Pflanzen von den Burgmauern zu entfernen – und alles in robusten Abfalltüten zu verstauen. Als das Tagwerk nach gut zwei Stunden vollbracht war, standen 20 blaue Müllsäcke abholbereit am Eingang des Wingerts. Die Mannschaft hatte ganze Arbeit geleistet, und bei diesem Arbeitseinsatz stimmte die Worthülse wirklich, die man sonst nur von Fußballspielern kennt: „Ich bin froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte.“

Bei den Aufräumarbeiten im Südzwinger war jeder für den anderen da, und so war es beispielsweise auch für den neuen Ortsvorsteher Peter Keller eine Selbstverständlichkeit, mit großem Eifer anzupacken. Auch diesmal stand außer Frage: Wenn es gilt, zusammenzuhalten, kann sich der Burgverein auf seine Mitglieder und Helfer verlassen. raw

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