Britisches Strick-Café, humorvolle Lesung

Christiane Adolphs und Iris Wirth (v.l.) haben viele Scones gebacken. Foto: S. Reulecke

Christiane Adolphs und Iris Wirth (v.l.) haben viele Scones gebacken. Foto: S. Reulecke

Pünktlich um 15 Uhr fanden sich zehn Frauen am vergangenen Samstag im Familienzentrum zum zweiten Strick-Café des Jahres ein. Die Teilnehmerinnen kamen aus Eppstein, aber auch aus Bad Homburg und Medenbach.

Diesmal organisierte Initiatorin Christiane Adolphs aus Vockenhausen ein Strick-Café Spezial. „Scones & Stitches“ war das Motto. Iris Wirth aus Bremthal hatte gleich drei verschiedene Sorten Scones gebacken und typisch britisch gab es dazu Clotted Cream sowie Erdbeer- und Orangenmarmelade. Auch Christiane Adolphs wagte sich an Neues und bereitete erstmals Gurkensandwiches für den Nachmittag zu und hatte einen „Downtown Abbey Zitronenkuchen“ gebacken.

Die Idee zu diesem außergewöhnlichen Strick-Café Spezial war Adolphs auf einer fünftägigen Strickreise nach Schottland gekommen. Die Teilnehmerinnen waren begeistert und lobten alle Speisen, während sie dazu Kaffee und englischen Tee genossen.

Adolphs organisiert die Stricktreffs schon seit zwei Jahren. Das Strick-Café findet vier Mal im Jahr statt und kostet 5 Euro Eintritt, Kaffee und Kuchen inklusive. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Nach dem kulinarischen Genuss wurde eifrig gestrickt, vom Pullover bis zur Socke. Die Fachgespräche drehten sich um die besten Stricknadeln oder auch Strickliniale. Außerdem überlegten die Frauen, ob und wo sie sich im Sommer einmal Outdoor zum Stricken treffen könnten und der Campingplatz wurde als Ort begeistert diskutiert. Auch über den weltweiten Tag des Strickens, der dieses Jahr auf den 13. Juni terminiert ist, tauschte man sich aus und machte bereits erste Pläne.

Als männlicher Überraschungsgast kam schließlich noch Christiane Adolphs Mann Michael vorbei. Im Gepäck hatte er für die Strickerinnen eine eigene humorvolle Kurzgeschichte. „Helsinki“ spielt an Bord einer Finnlines-Fähre auf einer Strick-Reise. Adolphs schreibt fiktiv und kurzweilig. Schnell hatte er die Lacher auf seiner Seite, denn nicht nur seine Frau, sondern auch einige Besucherinnen schienen ihre Hobby-Kolleginnen der strickenden Kunst wiederzuerkennen.

Adolphs schreibt seit etwa drei Jahren privat Kurzgeschichten über die strickende Zunft, mit einem Augenzwinkern als stets passiver Begleiter bei Messen, Reisen oder Events. Diese werden von ihm zusätzlich liebevoll illustriert.sr

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