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Berufsfindungstag: Infos über Berufsbilder von A bis Z

Der neunte Jahrgang der Gesamtschule beim Berufsfindungstag in der Sparkassenakademie mit den Organisatoren von Stiftung und Akademie. Foto: Simone Pawlitzky

Nach der Übergabe des Förderpreises an einen erfolgreichen ehemaligen Schüler (wir berichteten) ging es für die rund 130 Neuntklässler aus den drei Schulzweigen der Freiherr-vom-Stein-Schule direkt zum Berufsfindungstag der Bürgerstiftung.

In den Räumen der benachbarten Sparkassen Akademie Hessen-Thüringen erwarteten sie Organisator Martin Pritsch vom Beirat der Bürgerstiftung, Leiter der Sparkassen Akademie Michael Zaenker und Bürgermeister Alexander Simon.

„Stellt Fragen. Holt euch Informationen aus erster Hand. Nutzt den Tag“, ermutigte Martin Pritsch die vielen Schülerinnen und Schüler. Ihnen standen Referenten. Ausbildungsberater, Firmen und Auszubildende aus den unterschiedlichsten Berufen und Branchen zur Verfügung, die sich den Schülern vorstellten und über Anforderungen und Inhalte zahlreicher Berufe Auskunft gaben.

Den Anfang machte Michael Zaenker: „Sparkassen gibt es in ganz Deutschland, doch jede Sparkasse ist selbstständig. 379 Sparkassen sind mit über 200 000 Mitarbeitern und 16 000 Auszubildenden bundesweit in Verbänden organisiert“, informierte er die Jugendlichen. Dabei sei der Bedarf an jungen Arbeitskräften wegen des Generationswechsels enorm und die Ausbildungsmöglichkeiten vielfältig.

Im Raum stand nicht nur Fragen wie „was möchte ich gerne einmal machen und Was ist der richtige Beruf für mich?“ Auch die Frage, welche Berufe es überhaupt gibt war Thema: Ausbildungsberater Markus Noll von der Kreishandwerkerschaft Main- und Hochtaunus zählte nicht nur auf, welche Ausbildungsplätze es im Handwerk von A bis Z gibt. Er zählte auch auf, welchen Berufen die Schüler täglich von morgens bis abends zumindest indirekt begegnen: Er beschrieb, welche Handwerksberufe fürs täglichen Frühstück verantwortlich sind und führte Bäcker und Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk an, aber auch Tischler, Polsterer, Keramiker, Glas- und Porzellanmeister waren darunter.

Noll beschrieb die Anforderungen in einzelnen Berufen, wie Bewerbungsverfahren aussehen oder Ausbildungen ablaufen, welche Inhalte sie haben oder Prüfungen absolviert werden. Welche Perspektiven und Möglichkeiten sie bieten, wurde in den Workshops am Nachmittag erfragt. In kleineren Gruppen standen Ausbilder Rede und Antwort, auch einige Auszubildende erzählten, wie ihr Arbeitstag aussieht und welche Erfahrungen sie bisher in ihrem Betrieb gemacht haben.

„Zum ersten Mal haben wir die Workshops nicht nach Schulklassen und Schulzweigen, sondern thematisch unterteilt“, erklärte Martin Pritsch. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich bereits vorher für die Workshops ihrer Wahl eintragen.

Das Interesse für die Gruppen mit den Schwerpunkten Banken und Finanzen, Dienstleistungen und Verwaltung, gewerblich und kaufmännisch habe sich relativ gleichmäßig verteilt, erklärte er weiter. Die neue Aufteilung nach Interessengebieten und Tätigkeitsfeldern sei von den Schülern sehr gut angenommen worden, sagte Pritsch hinterher. Die Referenten lobten, dass die Schülerinnen und Schüler viele Fragen stellten und auch intensive Gespräche geführt wurden.pw

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