„Wir wollten mit den Menschen ins Gespräch kommen, ohne großen Aufwand“, sagte Vorsitzender Helmut Kleindienst. Deshalb gab es neben Knabbergebäck nur zwei Weißweine aus dem Rheingau im Ausschank: einen trockenen Rivaner und einen halbtrockenen Riesling.
Das Ziel sei mehr als erreicht worden, zog Kleindienst Bilanz: „An diesem Abend sind sechs Menschen in den Heimat- und Geschichtsverein neu eingetreten“. Außerdem nutzten die Mitglieder die Gelegenheit, um über die neuen und bestehenden Projekte zu sprechen. Am Tag des offenen Denkmals wird der Steinofen im Backhaus wieder angeheizt, berichtete Andreas Friedrich, der sich federführend darum bemüht hatte, dass im Backhaus wieder gebacken werden darf. Vor einigen Wochen charterte der Verein einen Bus für einen Ausflug an den Main: Dort ging es mit einem Ausflugsschiff weiter Richtung Seligenstadt mit Klosterführung, Besuch des Kräutergartens und der schönen Altstadt. 40 Mitglieder fuhren mit. Die Nachfrage sei noch größer gewesen, der Platz im Bus jedoch begrenzt.
Die Zahl der Mitglieder habe sich gut entwickelt auf inzwischen über 130, sagt Kleindienst. Die Einladung „Auf ein Glas Wein“ will der Verein in regelmäßigen Abständen wiederholen – „Im Winter vielleicht unterm Pavillon bei einem Glas Glühwein“, machte Kleindienst schon weitere Pläne.
Zunächst aber lädt die Bremthaler Feuerwehr zu ihrem beliebten Weinstand auf dem Dorfplatz ein: Am Freitag, 4., und Samstag, 5., September bauen die Brandschützer wieder ihren Weinausschank auf und bieten außerdem Bratwurst vom Grill und Snacks an. Der Erlös kommt der Einsatzabteilung und der Jugendarbeit zu Gute.

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