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Drei Corona-Fälle im MTK: Ausstellungen bisher nicht abgesagt

Die Ausstellungs- und Veranstaltungssaison in Eppstein hat begonnen. Am Wochenende kamen Mitglieder der deutschen Spitzengilde nach Eppstein, am kommenden Wochenende lädt die Gruppe Fotografie Aktiv des Kulturkreises zur Ausstellung „Lichtzeit“ im Blauen Saal im Rathaus I in Vockenhausen ein, am darauffolgenden Wochenende, 21. und 22. März, stellen Kinder und Jugendliche der Malkurse des Vereins „Junge Künstler“ ihre Arbeiten im Bürgersaal aus. In der letzten Märzwoche, 26. bis 29. März, organisiert Ralph Schmidt an den vier „Saxdays“

Workshops und Konzerte mit Saxophon-Schülern und Musikern aus ganz Deutschland. Am Freitag, 3. April, liest die Schauspielerin Suzanne von Borsody „Frida Kahlo“ im Bürgerhaus in Kelkheim-Fischbach.

Das soll auch so bleiben. Der Kulturkreis und der Verein Junge Künstler wollen ihre Veranstaltungen durchführen, obwohl inzwischen drei Menschen im Main-Taunus-Kreis nachweislich am Corona-Virus erkrankt sind, so der Stand bei Redaktionsschluss. Die geplanten Ausstellungen ziehen keine Menschenmassen an, in der Regel auch keine Besucher aus Risikogebieten, sondern Menschen, die sich auch auf der Straße, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Geschäften begegnen könnten, so die Begründung der Veranstalter.

Die Empfehlung der Gesundheitsämter wegen der großen Ansteckungsgefahr des Corona-Virus, Großveranstaltungen mit über 1000 Besuchern abzusagen, greife bei den für Eppstein geplanten Veranstaltungen nicht, ist auch Erste Stadträtin Sabine Bergold überzeugt und sieht bislang keine Anhaltspunkte dafür, eine der geplanten Veranstaltungen abzusagen: „Wir haben in der Regel keine Veranstaltungen, bei denen über 1000 Menschen zusammenkommen“, sagt sie. Bisher sind im MTK eine Frau aus Eschborn, ein Mann aus Bad Soden und seit Dienstag eine Frau in Kelkheim am Corona-Virus erkrankt. Zwei davon steckten sich während eines Ski-Urlaubs in den Alpen an. Alle drei stehen unter häuslicher Quarantäne.

Außer den drei bestätigten Corona-Fällen bleiben derzeit auch 70 Schüler der Gesamtschule in Kelkheim-Fischbach und ihre Lehrer, seit ihrer Rückkehr von einer Skifreizeit im Krisengebiet Südtirol als Vorsichtsmaßnahme für zwei Wochen zu Hause. Die Stadt appelliert an jeden einzelnen, sich verantwortungsvoll zu verhalten und Vorsichtsmaßnahmen zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer zu beachten: Wer aus einem der Länder und Regionen mit vielen Coronafällen zurückkommt, sollte wegen der möglichen Ansteckung für zwei Wochen zu Hause bleiben. Für alle Menschen gelte, dass sie Hygienevorschriften einhalten, wie häufiges und richtiges Händewaschen. Bei Krankheitssymptomen sollte der Hausarzt oder der ärztliche Bereitschaftsdienst, Telefon 116 117 angerufen werden.

Aus Sicht der Stadt gebe es bis jetzt keine Notwendigkeit, so Bergold, die geplanten Ausstellungen in Eppstein abzusagen. Nicht so eindeutig sei die Entscheidung für die Lesung Anfang April in Fischbach: „Dazu müssen wir uns mit der Kulturgemeinde Kelkheim abstimmen und abwarten, ob die aus Südtirol heimgekehrten Schüler weiterhin keine Corona-Symptome zeigen“, sagte Bergold. Sie räumt aber auch ein, dass sich die Lage täglich ändern könne. bpa

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