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Aus Australien, Afrika oder Amerika zur Burg Eppstein

Inés de Folville (1885-1980) war eine der ersten Frauen, die Autorennen fuhr. Das Foto zeigt die Rennfahrerin beim Automobilturnier in Bad Nauheim 1922. Im gleichen Jahr besuchte sie die Burg Eppstein. Geboren wurde Inés als Katharina Burkhard als Schwester des ersten Eppsteiner Burgenkonservators Franz Burkhard. Sie zählt zu den Berühmtheiten, die Burg Eppstein besucht haben und denen Museumsleiterin Monika Rohde-Reith die Jahresausstellung 2017 auf der Burg gewidmet hat. Siehe auch Jahresrückblick auf den Seiten 1, 8/9.Foto: Archiv Michael Schick

Seit Mai 2017 liegt im Burgmuseum Eppstein ein neues Besucherbuch aus. Zur Eröffnung der Sonderausstellung „Romantiker, Raketenbauer und eine Rennfahrerin – Berühmtheiten auf Burg Eppstein“ erweckte das Burgmuseum die alte Tradition wieder zum Leben.

In die historischen Besucherbücher, die für die Ausstellung ausgewertet wurden, hatten sich von 1839 bis 1953 rund 50 000 Gäste aus aller Welt eingetragen.

„Das neue Buch belegt auch 2017 ein internationales Publikum auf Burg Eppstein“, berichtet Museumsleiterin Monika Rohde Reith. Dabei könne es allerdings nur einen Teil der Burgbesucher dokumentieren, da das Museum anders als die Burg im Sommer wöchentlich nur elf, im Winter nur drei Stunden geöffnet sei. „Trotzdem war ich positiv überrascht“. In den vergangenen acht Monaten haben sich Museumsbesucher aus der Schweiz, Frankreich, Polen, Tschechien, Slowakei, Russland, Schweden, Thailand, Spanien, Australien, Bulgarien, Bosnien-Herzegowina, Tschechien, Ungarn, Italien, Türkei, Philippinen, Südafrika, Kolumbien, Mexiko und den USA verewigt. Die US-amerikanischen Besucher kamen aus Nevada, Connecticut, Vermont und Virginia.

Eine besondere Entdeckung sei der Eintrag der Enkelin und der Urenkelin von Ines Folville gewesen. Der Schwester des Burgarchitekten Franz Burkhard war in der Ausstellung besondere Aufmerksamkeit geschenkt worden, da sie als Rennfahrerin erstaunliche Erfolge erzielt hatte. Ines Folville trug sich 1922 in das Besucherbuch ein. 1932 findet sich wieder der Eintrag „Ines Folville“ und „Reinhold Philipp Fritz“. „Gemeint ist hier aber die Tochter Folville mit ihrem Bräutigam“, so Rohde-Reith. 95 Jahre nach dem Besuch der Rennfahrerin könne das Besucherbuch der Burg nun mit den Einträgen ihrer Enkelin und Urenkelin wirklich Familiengeschichte schreiben.

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