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Immobilienpreise steigen immer noch an

Durchschnittliche Eigenheimpreise der letzten drei Jahre im Main-Tau-nus-Kreis    Quelle: Immobilienmarktbericht 2018

 

Der Immobilienmarkt im Main-Taunus-Kreis, dem Hochtaunus- und Rheingau-Taunus-Kreis fuhr 2017 mit einem Umsatzvolumen von mehr als 2,9 Milliarden Euro einen Rekord ein: ein Plus von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr – und das, obwohl im gleichen Zeitraum weniger Kaufverträge abgeschlossen wurden. Das geht aus dem jüngsten Bericht des Amtes für Bodenmanagement in Limburg hervor.

Grundstücke Am Bienroth treiben Preise in Eppstein in die Höhe

Die Nachfrage nach Bauland überstieg das Angebot stark.

Deshalb gingen die Verkäufe von Bauland im vergangenen Jahr im Main-Taunus-Kreis im Vergleich zum Vorjahr um 9,1 Prozent zurück. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern waren es 0,9 Prozent weniger Transaktionen, bei Doppelhaushälften 6,4 Prozent und bei Reihenhäusern 4,9 Prozent weniger. Dieser Trend gilt bei bebauten Grundstücken auch für Eppstein, wo weniger Immobilien als in den Vorjahren den Besitzer wechselten.

In Eppstein wurden im vergangenen Jahr 50 Kaufverträge für unbebaute Grundstücke abgeschlossen. Bauland kostete in den vergangenen drei Jahren im Schnitt 398 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich: In Hofheim waren es 602 Euro und in Bad Soden 862 Euro. Besonders begehrt sind Grundstücke in Neubau- oder Erweiterungsgebieten.

Im vergangenen Jahr zählt der Bericht in diesem Segment für Eppstein 14 Verkäufe im Bereich der Gemarkung Vockenhausen auf. Dort entsteht derzeit das Neubaugebiet Am Bienroth mit über 30 Grundstücken. Der mittlere Kaufpreis für diese begehrten Grundstücke lag bei 564 Euro.

Die Zahl der Verkäufe von bebauten und unbebauten Grundstücken sank insgesamt aber im vergangenen Jahr von 75 im Jahr 2016 auf 60 im Folgejahr. Der Preis für bebaute Grundstücke ging im Vergleich zu den beiden Vorjahren in Eppstein 2017 leicht zurück. Es wurden 29 Ein- und Zweifamilienhäuser insgesamt für 13 Millionen Euro veräußert. Der Verkauf von elf Doppelhaushälften brachte knapp 5 Millionen und von sieben Reihenhäusern über 2,7 Millionen Euro.

In den vergangenen drei Jahren weist der Bericht für Eppstein einen durchschnittlichen Preis für Einfamilienhäuser in Höhe von 431 327 Euro aus. Für eine Doppelhaushälfte von 400 844 Euro und für ein Reihenhaus von 347 356 Euro. Bei Eigentumswohnungen waren es 80 Verkäufe in den vergangenen drei Jahren, davon 13 im vergangenen Jahr. Für die durchschnittlich 81 Quadratmeter großen Wohnungen bezahlten die Käufer im Schnitt 1 639 Euro pro Quadratmeter.

Generell gilt für die Eppsteiner Immobilien, dass sie – abgesehen von dem Fluglärm geplagten Flörsheim – immer noch die günstigsten im Main-Tau-nus-Kreis sind. Preislich liegen sie ähnlich hoch wie in Geisenheim im Rheingau-Tau-nus-Kreis.

Landwirtschaftliche Flächen waren in Eppstein mit 2,52 Euro in den vergangenen drei Jahren die günstigsten im gesamten Kreis.

Die Bodenpreise können in einer Tabellezu den Richtwerten im Internet unter www.boris.hessen.de nachgeschaut werden.

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