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Feuerwehr-Neubau liegt im Zeitplan – Platz für fünf Fahrzeuge

Vorige Woche wurde mit dem Dachaufbau begonnen. Foto: Stadt

Bis Jahresende ist das Dach auf dem neuen Feuerwehrgebäude an der Embsmühle fertig. Am vergangenen Freitag wurden die Einzelteile mit einem Sondertransport geliefert. Wegen der Spannbreite von 24 Metern hatte der Transport Überlänge.

Auch der Estrich soll noch bis zur Winterpause fertig werden und hat dann Zeit zum Trocknen, bevor die Handwerker kommen, um Decken abzuhängen und Wände zu verkleiden. Die neue Fahrzeughalle mit fünf Stellplätzen und einer separaten Halle mit einer Waschanlage und einer Grube für Wartungsarbeiten benötigt den meisten Platz im neuen Feuerwehrhaus. Hochregale im Lager hinter der Fahrzeughalle schaffen Platz für Werkzeug und Material. Auch die Sandsäcke für den Hochwasserschutz werden künftig dort verstaut.

Halle, Notrufzentrale, Umkleideräume für Männer und Frauen und die zentrale Kleiderkammer für alle Eppsteiner Wehren sind im Untergeschoss des neuen Gebäudes untergebracht. Darüber, im Erdgeschoss, ist ein großer Schulungs- und Aufenthaltsraum und die Räume für Kinder- und Jugendwehr zu erkennen. Beide Etagen sind über den Haupteingang hinter dem Haus zu erreichen, der direkt neben den Parkplätzen liegt.

Vor einigen Tagen besichtigte der Magistrat bei einem Rundgang den Fortgang der Arbeiten. Bürgermeister Alexander Simon berichtete auch über eine Planänderung: Ursprünglich war ein Nebeneingang im Untergeschoss vorgesehen. Auf diesen wurde in der Bauausführung verzichtet und damit Kosten für das Anlegen einer Außentreppe und der Hangsicherung eingespart und statt der Tür ein breites Fensterband eingebaut.

Die Arbeiten für Lüftung und Heizungsanlage sind im Zeitplan. Im Gebäude fallen zurzeit vor allem Kabelstränge auf, die in symmetrischen Mustern auf Boden und unter der Decke entlang geführt werden. Elektriker und Techniker arbeiten unter Hochdruck. Erst wenn sie fertig sind, kann der Estrich verlegt werden. Im Serverraum mit der künftigen Steuerungsanlage laufen die meisten Kabel zusammen. Auch Haustechnik und LED-Lampen müssen mit Strom versorgt werden.

Bei einem längeren Stromausfall springt das Notstromaggregat ein und hält die Versorgung aufrecht. „Wichtig ist vor allem, dass die Feuerwehren auch bei Stromausfall erreichbar bleiben“, sagt Simon. Deshalb wird ein ausreichend großer Kompressor für das Notstromaggregat außerhalb des Gebäudes in einem wetterfesten Verschlag neben dem neuen Übungsturm untergebracht.

Der unregelmäßige Abschluss des Turms mit Vorsprüngen und angedeuteten Dachfirsten ist gewollt. Dort absolvieren die Eppsteiner Feuerwehren künftig Höhenrettungs- und Atemschutzübungen. Vorher fällt noch manche ehrenamtliche Arbeitsstunde für die Einrichtung des neuen Gebäudes an. Am Hausbau selbst hat sich die Feuerwehr wegen der Gewährleistung nicht beteiligt. „Aber wir haben das Gelände komplett in Eigenregie gerodet und beteiligen uns auch an der Ausstattung“, führt Wehrführer Alexander Seiffen aus. Allein die Küche, in der bei Einsätzen oder Veranstaltungen viele Portionen gekocht werden, kostet einen fünfstelligen Euro-Betrag.

Rund drei Millionen Euro plant die Stadt für das Gebäude ein, im Sommer 2018 will die Feuerwehr einziehen. bpa

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