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Lörincz-Schüler stellen im Bahnhof aus

Botschaften zu Natur und Pflanzen von Fabio Valenciaund Renate Kraft-Schwarz (v.l.).

Die zwei Lörincz-Schüler Renate Kraft-Schwarz und Fabio Valencia haben bis 18. September eine Gemeinschaftsausstellung in der „Wunderbar“ im Stadtbahnhof. Am vergangenen Sonntag fand die Vernissage verbunden mit interessanten Kunstgesprächen statt.

Mit einem Glas Sekt und kleinen Häppchen begrüßte Wunderbar-Chef Ralf Otto Gäste und Künstler.

Im Rahmen seiner Ansprache stellte er die Lörincz-Schüler mit ihren Werken kurz vor. Renate Kraft-Schwarz begann ihr Studium 1989 an der Mainzer Universität und traf dort im Fach Grafik/Radierungen auf Professor Peter Lörincz, der in Eppstein lebte. Noch heute schwärmt sie von den Studienreisen mit dem Professor nach Südfrankreich und dem Zeichnen in der Landschaft, was ihr viele Impulse gab. Später spezialisierte sie sich darauf, mit Draht Tiere darzustellen. „Zeichnungen in die Luft malen“ nennt sie dies und betont, dass diese Kunstform, bei der die Tiere aus dem jeweiligen Rahmen zu wandern scheinen, die Lebendigkeit ihrer Werke unterstreiche.

Das Thema Natur und Pflanzen ist auch die Botschaft des kolumbianischen Künstlers Fabio Valencia, dessen Kunstmappe 1988 in Lörincz Hände wanderte. Der Professor setzte sich für ihn ein. So kam es, dass Valencia nur zwei Jahre später mit einem Stipendium vom fernen Bogota nach Mainz kam und vier Semester bei Lörincz studierte. Lörincz blieb sein Wegbegleiter, auch wenn es den Künstler später wieder in seine Heimat nach Kolumbien zurückführte. Dort, in seinem Haus in Bogota mit den Pflanzen vor der Tür, lässt er sich zu seinen Arbeiten inspirieren. Nun hängen einige seiner handgeschöpften Papierarbeiten in der Wunderbar und der Künstler betont, dass er damit ein Stück des Entwicklungslandes Kolumbien in Deutschland zeigen möchte.

Die Idee zu dieser gemeinsamen Ausstellung hatte Kraft-Schwarz. Da Valencia seit einigen Jahren regelmäßig drei Monate des Jahres in Deutschland verbringt, um sich auch in anderen Künstlerprojekten zu vernetzen, stand der Verwirklichung einer gemeinsamen Ausstellung der beiden Lörincz-Schüler nichts im Wege. sr

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