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Geld kommt dort an, wo es gebraucht wird

Die Spendenbereitschaft für die Weihnachtshilfe hat nachgelassen, 3010 Euro sammelte die Bürgerstiftung in den Wochen vor Weihnachten für bedürftige Menschen in Eppstein. Im vergangenen Jahr waren es 4705 Euro. Die Zahl der Spender ist nahezu gleich geblieben.

Allerdings fehlen diesmal Beträge einiger großer Sponsoren. „Mit dem Geld haben wir bedürftigen Familien, alleinerziehenden Müttern oder Vätern, Senioren mit geringer Rente und Sozialhilfeempfängern in Eppstein eine Freude zu Weihnachten bereitet“, sagte die neue Vorsitzende der Bürgerstiftung, Dr. Christina Cantzler. Denn pünktlich vor dem Fest verteilte Beate Langer-Wedekind aus dem Sozialamt der Stadt das Geld als Weihnachtsüberraschung. Unterstützt werden damit Menschen mit geringem Einkommen.

Die sinkende Spendenbereitschaft ist aus Sicht der neuen Stiftungsvorsitzenden allerdings ein wichtiges Signal, „dass wir die Sammlung für die Weihnachtshilfe bis zum nächsten Winter überdenken sollten“.

So gab es auch einen Wechsel bei den Helfern: Gisela Jancke, emsige Spendensammlerin und ehemaliges Beiratsmitglied der Bürgerstiftung, hat im vergangenen Jahr aus persönlichen Gründen ihr Amt und auch ihre Unterstützung der Weihnachtshilfe niedergelegt. Stiftungsmitglied Martin Alberts, der inzwischen schon zum 10. Mal mit der Spendenbüchse für die Weihnachtshilfe unterwegs ist, hat dagegen schon signalisiert: „Solange ich körperlich und geistig fit bin, mache ich weiter.“

Der 74-Jährige hat die Sammlung für die Weihnachtshilfe vor zehn Jahren von Pit Gläser übernommen. Der 2010 verstorbene Mitbegründer der Eppsteiner Grünen rief 1975 in Frankfurt die Altenhilfe „Not gemeinsam lindern“ ins Leben und kurbelte 1983 erstmals als Leierkastenmann auf dem Eppsteiner Weihnachtsmarkt die Drehorgel für bedürftige Menschen in der Burgstadt.

Nachfolger Martin Alberts hofft, im Laufe des Jahres, neue Helfer zu finden. Denn die Weihnachtshilfe lebt von der persönlichen Ansprache der Spender. Manchmal, so Alberts, gehe die Zusage für eine Spende im hektischen Weihnachtsgeschäft vergessen, andere überweisen schon im Frühjahr fürs kommende Jahr. Das muss koordiniert werden, auch über Stadtteilgrenzen hinweg. „Wichtig ist, dass das Geld wie bisher dort ankommt, wo es gebraucht wird“, sagt Alberts. bpa

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