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Wasserversorgung dank Ringleitung sicher

Etwa eine halbe Stunde lang saßen in der vergangenen Woche die höher gelegenen Wohngebiete in Bremthal auf dem Trockenen. Ein technischer Fehler sorgte nach Auskunft von Bürgermeister Alexander Simon dienstagabends gegen 23 Uhr für den Ausfall der Wasserversorgung.

Nach einer halben Stunde etwa war er behoben.

Ursache war ein Schieber für die Wasserversorgung, der sich automatisch schließt, sobald das tägliche Kontingent an Trinkwasser, das die Stadt von der Hessenwasser GmbH bezieht, erschöpft ist. Die Wassermenge durch den sogenannten „Fremdbezug“ variiert täglich, ist aber im Hochsommer besonders groß. Wichtig sei, dass die vereinbarte Jahresmenge an Trinkwasser aus dem hessischen Ried nicht überschritten wird. Deshalb wird die Fernleitung nach einer bestimmten Tagesmenge abgeschaltet und gleichzeitig die Druckerhöhungsanlage eingeschaltet, um Wasser aus den Eppsteiner Vorräten in die höher gelegenen Straßenzüge von Bremthal zu pumpen. Dieser Wechsel habe an diesem Abend wohl nicht funktioniert, sagte Simon. Der Fehler sei aber umgehend behoben worden.

Einen Versorgungsengpass gebe es nicht, trotz des bisher heißen und trockenen Sommers, betonte Simon. Die Spitzenverbrauchswerte vom vorigen Sommer seien noch nicht erreicht. Der Wasserstand in den Eppsteiner Brunnen sei zufriedenstellend und die Versorgung gesichert. Dafür sorge das Ringleitungssystem in das die Stadt in den vergangenen Jahrzehnten viel Geld investiert habe.

Die insgesamt zwölf eigenen Brunnen und Schürfstellen seien miteinander vernetzt. „Deshalb können wir bei jeder Störung oder bei Wartungsarbeiten die Schieber so verändern, dass eine Unterbrechung der Wasserversorgung von anderer Stelle aus aufgefangen wird“, sagte Simon. Beim unvorhergesehenen Wasserausfall in Bremthal habe lediglich der automatische Wechsel zur Eigenversorgung nicht funktioniert.

Trotzdem appelliert Simon an die Bürger, sparsam mit Trinkwasser umzugehen. Sollte die Trockenheit weiter anhalten, könnte die Förderleistung einzelner Brunnen im Herbst oder im Winter nachlassen.

Das Wasser aus dem Hessischen Ried wird nahezu ausschließlich nach Bremthal und Vockenhausen gepumpt, fünf Prozent fließt ins Eppsteiner Netz. Ehlhaltens und Niederjosbachs Einwohner beziehen Wasser aus eigenen Brunnen und Quellen. bpa

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