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Rettungswache für Eppstein

Zwischen Bundesstraße und Fischbacher Straße entsteht die neue Rettungswache.

Rund 20 Grundstücke hat der Main-Taunus-Kreis in den vergangenen Jahren in die engere Wahl gezogen für eine neue Rettungswache.

Jetzt ist es entschieden: Das neue Gebäude entsteht am Eingang zur Burgstadt auf einem Grünstreifen an der Fischbacher Straße, unmittelbar an die Bundesstraße 455. Die Kaufverträge seien unterschrieben, berichtete Bürgermeister Alexander Simon. Die Stadt ist Eigentümerin mehrerer der benötigten Grundstücke, weitere kauft der Kreis von einem privaten Grundstücksbesitzer. Die Stadt stellt eine Fläche von rund 450 Quadratmetern für den Bau der neuen Wache zur Verfügung.

Wie berichtet, entsprachen Größe und Standard der bisherigen Wache am Bürgerhaus in Fischbach nicht mehr den aktuellen Vorschriften. Die neue Wache muss Platz für zwei 24-Stundendienste bieten, also Aufenthaltsräume, Büro, Schlafgelegenheiten und Duschen sowie Stellplätze für zwei Einsatzwagen.

Zwölf Standorte in Kelkheim und neun in Eppstein wurden deshalb seit 2013 für eine neue Wache untersucht. Ein Standort in der Nähe des neuen Feuerwehrhauses an der Embsmühle in Vockenhausen wurde verworfen, weil die Rettungswagen von dort nicht die vorgeschriebene Frist von zehn Minuten in ihrem Einsatzgebiet einhalten könnten.

Ein weiterer Standort auf einem städtischen Grundstück In der Müllerwies schied aus, weil dort ein neuer Kinderspielplatz entstehen soll. „Das hatte für uns Vorrang“, betonte Bürgermeister Alexander Simon. Er freue sich, dass jetzt ganz in der Nähe ein idealer Standort gefunden wurde.

Das Grundstück unmittelbar an der Bundesstraße 455 biete aus seiner Sicht optimale Bedingungen. „Wir haben uns sehr bemüht, dass die Rettungswache nach Eppstein kommt“, sagt der Rathauschef, „und sind sehr zufrieden über diesen zentralen Standort.“ Er sieht darin eine „Steigerung der Sicherheit für unsere Bürger und eine Bereicherung für die Stadt“. Denn der Weg in die einzelnen Eppsteiner Stadtteile wird für die Einsatzwagen künftig kürzer.  

Neue Rettungswache für rund 1,7 Millionen Euro

Laut Landrat Michael Cyriax suchte der Kreis den neuen Standort nach „einsatztaktischen Gesichtspunkten“ aus. Dazu zählten die Lage und die Zu- und Abfahrtsmöglichkeiten. So gehören auch die nordwestlichen Hofheimer Stadtteile wie Lorsbach und Wildsachsen zum Einsatzgebiet der neuen Rettungswache. Und in die Kelkheimer Stadtteile Eppenhain und Ruppertshain werde die erforderliche Hilfsfrist von zehn Minuten auch vom neuen Standort aus eingehalten.

Rund 1,7 Millionen Euro werden investiert. Der Kreis beauftragt die „Gesellschaft für Gesundheits- und soziale Infrastruktur des Main-Taunus-Kreises“ mit dem Bau, einem Tochterunternehmen der Main-Taunus-Kliniken, und will den Neubau von der Infrastrukturgesellschaft mieten und an die Hilfsorganisation weitervermieten.

Derzeit ist das der Malteser Hilfsdienst, mit dem der Kreis einen langjährigen Vertrag geschlossen hat. Mit einem Umzug in die neue Wache rechnet der Kreis allerdings erst im Herbst 2018. Koordiniert werden die Einsätze der verschiedenen Rettungswachen auch weiterhin über die zentrale Leitstelle des Kreises in Hofheim.  bpa

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