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Highland-Wetter bei den zweiten Eppstein Games der TSG

Gerd Fonzen (mitte) mit seinem Flüchtlingsteam (v.li.): Samuel Zeraie, Timmit Behre, Kubron Efrem und Jerusalem Abedom. Foto: privat

Das stürmisch-nasse Wetter machte die zweiten Eppstein Games der TSG am Sonntag schon fast zu echten Highlandgames. Glücklicherweise blieb es bis zur letzten der fünf Stunden dauernden Veranstaltung weitestgehend trocken, jedoch stürmisch.

Unter teils dunklen Wolken und heftigen Windböen gingen dieses Jahr fünf Mannschaften mit je vier Teilnehmern an den Start. Im Einzelwettkampf traten 24 Teilnehmer an und das Tauziehen wurde von 18 Sportlern in drei Teams bestritten. Zwei weitere Mannschaften aus Kelkheim-Hornau sagten kurzfristig ab.

Die Altersspanne der Teilnehmer übertraf diesmal noch die aus dem vorigen Jahr. Der jüngste Teilnehmer war der neunjährige Chris Müller, die älteste Teilnehmerin Margareta Webers mit 76 Jahren.

Viele Teilnehmer kannten sich bereits, einige waren auch schon bei den ersten Eppstein Games dabei, andere kamen neu dazu. Grundsätzlich machten die ausgefallenen Disziplinen den Teilnehmern viel Freude, Es wurde viel gelacht, die meisten waren erleichtert, wenn sie die ungewohnten Sportgeräte bewegt hatten: So mussten Fässer gerollt, Steine geworfen oder gehoben werden. Die Reaktionen seien jedoch erneut durchweg positiv gewesen und die Besucher hatten alle Spaß, so die durchgängige Meinung der Veranstalter: TSG und der Förderverein ProLA.

„Bedenkt man, dass die Ferien begonnen haben und viele weggefahren sind, sind wir mit der Teilnehmerzahl ganz zufrieden“, so Manfred Helbig, Vorsitzender der ProLA. „Es ist auf jeden Fall eine gute, ausbaufähige Veranstaltung, an der wir festhalten wollen“, sagte Helbig. Schade nur, dass wegen des schlechten Wetters kaum Zuschauer kamen.

Die Disziplinen waren bereits vom letzten Jahr bekannt, so traten die Teams wieder im Astzielwurf, Baumstamm-Slalom (Caber Halo), Rennen mit zwei Baumstammgewichten (Farmers Walk), Steinstoßen, Fassroll-Slalom, sowie der Strafrunde gegeneinander an.

Im Einzelwettkampf waren die Disziplinen Farmers Walk, Hammerhold (Gewicht mit ausgestrecktem Arm halten), Steinstoßen, Kettlewurf und ebenfalls Fassroll-Slalom.

Gewonnen hat in der Team Wertung dieses Jahr das Team „Breendeler Bier-Biker“, zweiter wurden die Eppstein Sparren-Fighters, dritter die LG-Rheinfront aus Oppenheim, die auch als Team mit der weitesten Anreise vorgestellt wurden. Ein Flüchtlingsteam nahm unter Leitung von Sportcoach Gerd Fonzen teil. Das Mixed-Team nannte sich „Good Hope“ und belegte am Ende den fünften Platz. Fonzen freute sich besonders, dass eine junge Eritreerin teilnahm. Noch immer sei es schwierig, Flüchtlingsfrauen für Sportangebote zu gewinnen, sagte Fonzen.

In der Einzelwertung gewann Tim Steinfurth, gefolgt von Daniel Linde und Konstantin Steinfurth, der im vorigen Jahr den Sieg erspielte.

Im Tauziehen gewann die LG Rheinfront unterstützt von der TSG-Sportlerin Maria-Antonia Speck und EZ-Mitarbeiter Jonas Schönian aus Bremthal. Die Gewinne hatten Eppsteiner Gastronomen gespendet, so gab es Restaurant-Gutscheine, die Stadt stellte Eintrittskarten für die Burgfestspiele im nächsten Jahr zur Verfügung und der Förderkreis spendierte das Fass Bier für die Gewinner des Tauziehens. js

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