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Eppsteiner Sonntagscafé wird gut angenommen

„Wir wollten gerne einen Kaffee trinken, und da gaben uns Frauen am Ortseingang den Tipp, hierher zu kommen“, erzählt ein Gast, während er den selbst gebackenen Kuchen im Laden des Familienzentrums genießt.

Zwei Frauen suchen sich einen Platz an der Sonne, sitzen auf Hockern mit Kaffee und Kuchen in der Hand vor der Talkirche und erfreuen sich an der Frühlingswärme. Aus Limburg, Oberursel, Frankfurt und Hanau kamen die Besucher beim Sonntagscafé am vergangenen Wochenende. Bei schönstem Wetter zu einem Ausflug in den Taunus unterwegs waren sie froh über das Angebot im Laden.

Beim Offenen Treff des Fliednerhauses wurde die gute Idee geboren, solange das Burg-Café geschlossen ist, den Bewohnern und Besuchern Eppsteins eine Alternative zu bieten und mit Hilfe von Ehrenamtlichen zum Kaffeetrinken in gemütlicher Runde und netter Gemeinschaft einzuladen. Vergangenen Sonntag hatten Renate und Martin Alberts, tatkräftig unterstützt von Adisa Ljajic, die Fürsorge für die Gäste übernommen. In den zurückliegenden Wochen seit Eröffnung des Sonntagscafés Ende Januar hatten sich neben den Ehrenamtlichen des Familienzentrums Mitglieder des Vereins Miteinander-Füreinander Eppstein sowie des Burgvereins für das Sonntagscafé engagiert und weitere Menschen die Initiative mit Kuchenspenden unterstützt.

Am letzten Sonntag im März übernehmen Kirchenvorsteherinnen der Talkirchengemeinde das Sonntagscafé. Eine Woche zuvor trägt Bürgermeister Alexander Simon gemeinsam mit seiner Familie die Verantwortung. Simon hatte von Anfang an die Idee des Sonntagscafés im Laden begrüßt und unterstützt.

Ein Besuch im Sonntagscafé im Laden in der Eppsteiner Altstadt lohnt sich. Geöffnet ist es jeden Sonntag zwischen 15 und 17 Uhr.

Was beim Sonntagscafé nicht möglich ist, ist Kuchenverkauf über die Straße. „Verkaufen dürfen wir ohnehin nicht“, so Ute Herrmann vom Familienzentrum der Talkirchengemeinde, „weil wir ja kein professionelles Restaurant oder Café sind. Alles, was es bei uns zu essen und zu trinken gibt, erfolgt auf Spendenbasis.“ Allenfalls ganz am Ende der Öffnungszeit, wenn absehbar ist, dass keine Gäste mehr kommen, könne Kuchen gegen Spenden zum Mitnehmen abgegeben werden. „Doch unser Hauptziel“, so betont Ute Herrmann, „ist es, Menschen zusammenzuführen und ihnen bei uns nette Begegnungen und Gespräche zu ermöglichen.“

Wer das Projekt unterstützen möchte, sei es als Kuchenspender oder Helfer, wendet sich an Ute Herrmann kontakt[at]familienzentrum-eppstein[dot]de oder Telefon 584 95 61.

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