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Dattenbachhalle: Deckensanierung ist der letzte große Posten

Die letzte Sanierungsphase in der Dattenbachhalle hat begonnen. Foto: B. Palmert-Adorff

Die letzte unaufschiebbare Sanierungsmaßnahme in der Dattenbachhalle hat begonnen. Die Holzdecke aus den 70er Jahren entspricht nicht mehr der Brandschutzverordnung und muss beseitigt werden. Stattdessen wird eine Deckenkonstruktion aus schalldämmenden Gipskartonplatten eingebaut.

Bei dieser Gelegenheit wird auch die Deckenbeleuchtung erneuert. 100 000 Euro hat die Stadt für diese Arbeiten eingeplant. Allerdings wissen die Planer noch nicht, was sie unter der Holzdecke erwartet. „Wir rechnen hier zwar nicht mit Mehrkosten und Zeitverzögerungen“, sagt Bürgermeister Alexander Simon, aber bei einem über 40 Jahre alten Gebäude sei nicht auszuschließen, dass verdeckte Schäden oder schadstoffhaltige Materialien zum Vorschein kommen, deren Beseitigung zusätzliche Kosten bedeuten.

Seit 2008 wird die Dattenbachhalle saniert. Was ursprünglich als Drei-Jahres-Plan gedacht war und bis 2011 umgesetzt werden sollte, wird nun 2018 mit einem neuen Anstrich für die Hallenwände weitest gehend abgeschlossen. Vor zehn Jahren ging der Magistrat von einer Sanierungssumme von 200 000 Euro aus. Bis zum Abschluss der Arbeiten summieren sich die Kosten nun auf knapp 400 000 Euro, schätzt Stadtrat Berthold Gruber, der das Langzeit-Projekt, damals noch als Ortsvorsteher, auf den Weg gebracht hat. Allerdings musste auch deutlich mehr gemacht werden, als anfangs gedacht: Die Decke sollte ursprünglich nur einen neuen Anstrich erhalten. Stattdessen wird sie nun komplett saniert und die Beleuchtung ausgetauscht. Als eine der ersten Maßnahmen wurde der Ratskeller für 55 000 Euro und die Küche samt Thekenraum für weitere 50 000 Euro saniert. Die Fensterfront an der Südseite wurde bereits erneuert, 35 000 Euro kostete die erste Charge. Die Toiletten in beiden Etagen und die Umkleideräume samt Duschen wurden für zusammen 46 000 Euro saniert, eine neue Heizung für knapp 30 000 Euro installiert, für 19 500 Euro 270 neue Stühle angeschafft und für 12 500 Euro die Bühne erneuert. Die Außenterrasse verlegten Ehlhaltens Vereine in Eigenregie und auf Spendenbasis neu.

Noch im Dezember wollen die Handwerker die Deckenarbeiten abschließen. Gestrichen wird aber erst im neuen Jahr: Wegen der Weihnachtszeit, so Ortsvorsteher Michael Kilb, der die ehrenamtliche Arbeit koordiniert, verlegen die Vereine ihre Gemeinschaftsaktion in den Januar. Berthold Gruber erinnert daran, dass danach als letzte Maßnahme der Rundumsanierung noch die Fenster auf der Nordseite ausgetauscht werden müssen. Er schätzt, dass das weitere 35 000 Euro kostet. bpa

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