Hochkarätiges Neujahrskonzert diesmal kurz und „open air“

Thorsten Larbig begleitet am Klavier das Quartett mit Gabriele Hierdeis (Sopran), Birgit Schmickler (Alt), Christian Rathgeber (Tenor) und Christoph Kögel (Bass). Foto: C. Lewinsky

Langsam füllten sich die Stehplätze rund um die Eisfläche der ‚kleinen Winterwelt’ im Biergarten des Gasthauses Kastanienhof in Niederjosbach zum ersten Treffen im neuen Jahr mit vielen Fans und einigen Kindern.

Die Wartenden standen bis auf die Straße an, doch nach Registrierung und Kontrolle kamen alle schnell hinein. So war das kurze, aber hochkarätige Neujahrskonzert von „Colcanto Frankfurt and friends“, das zum ersten Mal im Freien stattfand, von ungefähr 200 Besuchern gut besucht und Abstand war möglich.

Mit herzlichen Worten begrüßte der Vorsitzende des Fördervereins der katholischen Kirche St. Michael Niederjosbach, Bernhard Heinz, die Konzertbesucher und versprach zum Ende der Veranstaltung eine Überraschung.

Die Musiker wurden mit Applaus empfangen und begannen mit Camille Saint-Saëns’ „Tollite Hostias“. Ein von Jay Rouse und Markus Detterbeck bearbeitetes „Jingle Bells“ in einer Jazz-Version brachte das Publikum zum Schmunzeln und Jubeln. Vorbeigehende blieben auf der Straße stehen und hörten bis zum Ende zu. „Adeste Fideles/Herbei, O ihr Gläubigen“ von John Francis Wade, überarbeitet von Pianist Thorsten Larbig, berührte die Zuhörer tief. Doch die Besucher mussten nicht nur schweigend zuhören, sie sangen gemeinsammit den Profis die letzten zwei Strophen dieses Liedes mit und stimmten danach „O du Fröhliche“ an. Abwechslungsreich und stilistisch perfekt gespielt und gesungen, sprang die Begeisterung der Musiker auf das Publikum über. Colcanto kam nicht drumherum, drei Zugaben zum Besten zu geben. Wirt Thomas Will vom „Kastanienhof“ lüftete die Überraschung: freien Punsch und Glühwein für alle, gesponsert vom Förderverein, der zu diesem Neujahrsgruß „open air“ eingeladen hatte.

Niederjosbachs Ortsvorsteherin Andrea Sehr dankte dem „Freude versprühenden Colcante“, dem Förderverein und Klaus Schrott „der das Warme von innen spendet“. So erinnerte sie alle Zuschauenden „an das Glück, das wir haben mit Colcanto, dem Eisbrecher der Winterwelt“, und daran, dass mit Heiterkeit und Frohsinn alles gedeihe.

Es folgten die zweite und dritte Zugabe. Schließlich mussten sich die Musikfreunde applaudierend von dem wunderbaren Chor verabschieden, um die Eisfläche für das abendliche Eisstockschießen zu räumen. Etliche Besucher blieben noch und genossen danach die Atmosphäre der weihnachtlichen Winterwelt, die warmen Leckereien, die in den Buden des Kastanienhofes angeboten wurden oder wärmten sich an einem heißen Getränk auf. ccl

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