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Dieter und Martha Hielscher – eine verlässliche Größe für den KKE

Martha und Dieter Hielscher haben sich zur Ruhe gesetzt.Foto: sp

Martha und Dieter Hielscher kündigten jüngst aus Altersgründen ihren Abschied aus der aktiven Tätigkeit im Kulturkreis Eppstein (KKE) an.

„Nun ist es so weit, es heißt für mich Abschied nehmen von einer Gruppe von netten Menschen mit denen ich fast zwei Jahrzehnte lang zusammen arbeiten durfte“, beschreibt Dieter Hielscher den Schritt.

Begonnen hat Martha Hielscher schon 1985 mit dem Engagement im Kulturkreis, dem sie schon vier Jahre zuvor angehörte. Zusammen mit Ingrid Ladwig übernahm sie das Amt der Kassiererin, als ihre beiden Kinder anfingen, selbstständig zu werden. Zehn Jahre zuvor war sie mit ihrem Mann von Bonn nach Vockenhausen gezogen. Der Diplom-Ingenieur war bei der Flugsicherung tätig und nach Frankfurt versetzt worden.

1990 wurde Martha Hielscher gebeten, den Vorsitz des Vereins zu übernehmen. „Um Gottes Willen das kann ich doch gar nicht“, sagte sie zunächst, um ihr Amt dann 14 Jahre lang zupackend und souverän auszuüben. Nebenbei war sie noch für die Organisation von Führungen und Vorträgen verantwortlich. Bis vor vier Jahren plante die unermüdliche Streiterin für den Kulturkreis das Kursangebot. Immer wieder sorgte Martha Hielscher für neue Angebote in der Stadt und wagte sich auch an Themen wie Kinder gegen Missbrauch stark zu machen heran. Ab 2016 organisierte sie die Abläufe im Kulturkreis-Büro in Niederjosbach zusammen mit dem Team.

Dieter Hielscher wurde nach eigenen Worten nach seinem Ausscheiden aus dem Beruf im Jahre 2001 „eingefangen“, woran seine Frau Martha ihren Anteil hatte, wie sie unumwunden eingesteht. Der Kulturkreis war damals wie heute auf der Suche nach ehrenamtlichen Helfern. Als technisch versierter und an EDV interessierter Ingenieur kam Hielscher dem Vereinsvorstand wie gerufen: Das Einrichten eines eigenen KKE-Büros stand an, eine Website sollte realisiert werden.

19 Jahre lang war Dieter Hielscher künftig prägend für die Außendarstellung des KKE. Stunden um Stunden verbrachte er am PC, bereitete den Druck der Plakate zur Ankündigung von Veranstaltungen vor, suchte passende Schriften und Bilder zur Gestaltung aus. Aufwendig war damals vor allem aber der Aufbau der Internetseite des Vereins. Hielscher musste damals noch „in die Tiefen der Programme eintauchen“ und unzählige Probleme lösen.

Zudem stellte er für den KKE Kurslisten, Formbriefe und Visitenkarten bereit. Dieter Hielscher ist erleichtert, dass für all seine Aufgabengebiete die Nachfolge geregelt ist. So wird die neue stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Julia Sonnhalter, das Büro in Niederjosbach betreuen, die neue Website plant Yvonne Winterer und die Gestaltung der Plakate liegt schon seit einigen Jahren in den Händen von Ferdinand Seitz.

„Ich kann mich also jetzt in Ruhe auf mein Altenteil zurückziehen, bin immerhin schon im 84. Lebensjahr“, so Dieter Hielscher. Natürlich werde er weiterhin verfügbar sein und – wo immer nötig – auch helfen, den Übergang reibungslos zu gestalten.

Das gilt auch für Martha Hielscher, die im Büro in Niederjosbach ihre organisatorischen Aufgaben nach und nach in neue Hände übergibt. Vollständig werden sich die beiden aber so bald nicht aus dem Verein verabschieden.

Hielschers haben ungezählte Male Stühle für Veranstaltungen gestellt oder die Kasse betreut. Der Kulturkreis ist ein fester Teil ihres Lebens. „Ich hoffe sehr, dass es im Herbst wieder losgeht“, sagt Martha Hielscher dann auch.sp

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