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SGB: Neuer Vorstand plant nachhaltige Zukunft

Sie wollen gemeinsam anpacken: Fußball-Abteilungsleiter Helmut Friedrich, Vorsitzender Robert Etmans, Jugendleiter Harald Moldenhauer, Schriftführer Uwe Kleindienst und Clubhaus-Verwalterin Eva Etmans.

Der neue Vorsitzende der SG Bremthal, Robert Etmans, freut sich auf seine erste Saison: „Wir haben alle Posten im Vorstand besetzt, Vorstand und unsere Mannschaften sind motiviert“, so der ehemalige Manager.

1997 ist der Hotelfachmann mit Frau Eva und den Söhnen David und Niklas von Hamburg nach Bremthal gezogen. „Die Jungs und meine Frau haben sich von Anfang an im Sportverein engagiert,“ erzählt der 68-Jährige. David (32) spielt seit er zehn war bis heute aktiv Fußball. „Oft mussten wir den Urlaub verschieben, weil er seine Kumpels nicht im Stich lassen wollte,“ erinnert sich Etmans.

Es werde noch etwas Zeit brauchen, bis er sich in seine Aufgaben im 670-Mitglieder-starken Verein eingearbeitet hat. „Aber jetzt habe ich Bock, etwas zu bewegen,“ sagt der Niederländer verschmitzt.

Disziplin und Zusammenhalt sind im Verein wie im Mannschaftssport wichtige Garanten für den Erfolg. „Noch haben wir in Bremthal eine tolle Gemeinschaft,“ so Etmans. Damit das so beibt, werden in Workshops Ideen gesammelt, wie der Verein attraktiver werden kann und mit der Zeit geht. Auch Fusionen mit anderen Vereinen dürften kein Tabu sein. In den Jugendspielgemeinschaften mit dem TuS Niederjosbach funktioniert das schon sehr gut, bestätigt Jugendleiter Harald Moldenhauer. Die Seniorenmannschaften übernehmen in der neuen Saison Patenschaften für Jugendteams, verrät Abteilungsleiter Helmut Friedrich. Auch das ist ein Beitrag zur Stärkung des Zusammenhalts, ist der Vorstand zuversichtlich.

Seine Stärke sieht Etmans darin, Strukturen aufzubauen, Aufgaben zu verteilen und neue Freiwillige zu werben. „Wir müssen die Arbeit auf mehr Schultern verteilen“, ist er überzeugt. Sein Voränger Michael Christian stand zuletzt ziemlich alleine da, weiß er. Für Christian soll es zum Saisonstart einen offiziellen Abschied geben, „das hat er verdient“, so Etmans. Überhaupt ist ihm Wertschätzung für die Ehrenamtlichen eine wichtige Tugend.

Etmans will prüfen, was der Hessische Fußballverband für kleine Vereine leisten kann. „Bisher fühlen wir uns eher im Stich gelassen mit neuen Aufgaben und Richtlinien“, wie beispielsweise der Datenschutzverordnung. Seminare für Führungskräfte auch in Kooperation mit anderen Vereinen schweben ihm vor, getreu dem Motto des Vereins „Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft“. Und das gelte für alle Ressourcen, ob im sportlichen Bereich wie auch bei der Vereinsanlage.

In der Vorbereitungsphase wird die SG auf verschiedenen Kunstrasenplätzen auflaufen. „Wir wollen testen, wie sich beispielsweise ein Kunstrasen mit Korkgranulat verhält.“ Denn 2020 will die Stadt Eppstein den Bremthaler Platz grundlegend sanieren und „da wollen wir mitgestalten.“ jp

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