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Handball: Auswärtsdämpfer für Eppstein

Für eine Mannschaft wie die Handballer der TSG Eppstein ist es schwierig, in einer so hohen Spielklasse wie der Landesliga gleichmäßige Leistungen zu zeigen. Häufig entscheidet die Tagesform. Nachdem die Handballer in der vergangenen Woche mit einer überzeugenden Leistung gegen den TuS Holzheim ein Lebenszeichen sendete, lief am Wochenende bei der HSG Wettenberg II nur wenig zusammen.

Von Beginn an liefen die Eppsteiner Jungs, die kurzfristig auf Andy Becker, Henning Wagner und Florian Cosack verzichten mussten, einem Rückstand hinterher.

Michael vertrat Andy Becker als Abwehrspezialist und wurde nur stellenweise im Angriff eingesetzt. Zu Beginn der Partie spielten die Eppsteiner sehr für die rechte Seite, sodass Linkshänder Lukas Müller schnell vier Tore verbuchen konnte. In der insgesamt eher Torarmen Partie sah sich Trainer Immel in der 15. Minute gezwungen, in einer Auszeit taktische Korrekturen vorzunehmen. Diese schienen zunächst auch zu greifen, sodass die Burgstädter wieder auf 7:8 aufschließen konnten. Doch die HSG Wettenberg II startete vor der Pause einen Lauf und ließ sich dabei nicht einmal von einer doppelten Unterzahl aus dem Konzept bringen. Innerhalb von fünf Minuten setzten sich die Gastgeber auf den Halbzeitstand von 12:8 ab. Die acht Treffer auf Eppsteiner Seite offenbaren, woran es haperte. „Wir haben vorne teilweise mit zu wenig Überzeugung gespielt“, gab Müller nach dem Spiel zu. Darüber hinaus hatten die Eppsteiner zu viele Fehlwürfe. Allerdings machten die nur zwölf Gegentreffer der Mannschaft und ihrem Trainer Jan Immel Mut. Dabei muss insbesondere Torhüter Florian Keller erwähnt werden, der mit etlichen Paraden dafür sorgte, dass sich seine Mannschaft zur Halbzeit noch in Schlagdistanz befand.

Als die Wettenberger sich aber innerhalb der ersten fünf Minuten nach der Pause sogar auf 16:10 absetzten, kamen die ersten Zweifel auf, dass da noch was für die Burgstädter zu holen war. Eppstein trat zwar entschlossener auf und traf nun auch häufiger das Tor der Gastgeber. So gelang es ihnen, 13 Minuten vor dem Ende der Partie auf 16:18 zu verkürzen und HSG Wettenberg zu einer Auszeit zu zwingen. Diese schien den wiedergefundenen Rhythmus der TSG-Handballer aber zu unterbrechen. Zu allem Übel kassierten die Eppsteiner zu einem ungünstigen Zeitpunkt eine Zeitstrafe, die ihre Gegner zu nutzen wussten. Bis zum Ende des Spiels gelangen der TSGE nur noch drei Treffer, während die Wettenberger immer wieder ihre Toptorschützen erfolgreich in gute Wurfpositionen brachten. Die Abwehr ließ Schlussmann Keller nun zu oft alleine, sodass auch er sich nur noch selten auszeichnen konnte.

Eppstein musste eine herbe 19:26-Schlappe hinnehmen. „Mit nur 19 Toren ist ein Spiel aber auch nur schwer zu gewinnen“, brachte es Routinier Michael Becker nach der Partie auf den Punkt. Dieses Ergebnis war für die TSG Eppstein besonders bitter, da Tabellennachbar Griedel unerwartet beim TSV Lang-Göns gewinnen konnte. Um so wichtiger ist es deshalb, dass die Burgstädter nach der Faschingspause im Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten TSG Eddersheim an die gelungene Partie gegen Holzheim anknüpfen.

Es spielten: Keller, F. Ladwig; Müller (4), T. Becker (4/1), Roos, Schmidt (je 3), N. Ladwig (2), Henrich, Kerber, Laun (je 1), M. Becker, Barchanski, Erdmann.

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