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Eppsteiner Handballer überrollen Griedel

Nach der Niederlage am vorherigen Spieltag in Linden hatten die Eppsteiner Handballer der TSG es sich zum Ziel gesetzt, den Tabellennachbarn TSV Griedel im direkten Duell unbedingt hinter sich zu lassen. Griedel hatte einige Ausfälle zu verkraften, was die Mannschaft jedoch nicht davon abhielt, der heimischen Eppsteiner Truppe das Leben so schwer wie möglich zu machen. Die Burgstädter setzten sich zwar schnell auf 7:4 ab. Die in einer versetzten 5:1-Formation gegen Lukas Müller agierenden Griedeler glichen allerdings beim Stand von 11:11 in der 21. Minute aus.

 

Die Endphase der ersten Halbzeit gehörte wieder Gastgeber Eppstein. Bis zur Pause setzte die TSG sich auf 18:14 ab. Der ehemalige Abwehrchef Andreas Becker lobte auf der Tribüne den „guten Drive nach vorne“, betonte aber, dass die Eppsteiner in der Abwehr noch zulegen müssen. Als der sichere Rückhalt Florian Keller kurz vor dem Halbzeitpfiff selbst zu einem Distanzwurf ansetzte und das Tor nur knapp verfehlte, ging ein Raunen durch die Halle am Bienroth.

In der zweiten Hälfte betrieben die Gäste des TSV Griedel viel Aufwand, um den Rückstand nicht zu groß werden zu lassen. Herausragend die Leistung des Eppsteiner Kreisläufers Daniel Henrich, der im Angriff seine starke Form aus den Vorwochen bestätigte. Aber auch in der Abwehr zeigte der Kämpfer, wie wichtig er in der Abwehr ist. Schließlich bekam er den starken Rückraumspieler des TSV Griedel in den Griff. Die Gäste mussten in der Schlussphase ihrem hohen Aufwand Tribut zollen. Den Eppsteiner Jungs gelang es hingegen häufig Rechtsaußen Nick Ladwig freizuspielen, der beinahe ohne Fehlwurf blieb und von den Zuschauern auf der Tribüne sehr gelobt wurde. Am Ende siegte Gastgeber Eppstein, auch in der Höhe vollkommen verdient, mit 38:28. Die gute Offensivleistung der gesamten Mannschaft spiegelte sich auch darin wider, dass sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten. In der ausgeglichensten Landesliga seit Jahren dürfen sich die Taunus-Handballer so Hoffnung auf viele weitere Siege machen.

Es spielten: Keller, Schreyer; Müller (6), Henrich (5), Roos (5/4), N. Ladwig, Laun (je 4), Barchanski, Kroth, T. Becker, Schmidt (je 3), Wagner, Kerber (je 1).

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