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Immobilienstatistik: Auch in Eppstein ziehen die Preise an

Durchschnittspreise für Eigenheime im MTK.

Das Amt für Bodenmanagement in Limburg hat die Entwicklung des Immobilienmarktes in der Region nördlich des Mains für 2018 analysiert und zog dafür Verkaufszahlen für Immobilien der Jahre 2016 bis 2018 heran.

Selbst in dieser recht kurzen Zeitspanne beobachtet das Amt, dass die Preise gestiegen sind. Durchschnittspreise für Eigenheime lagen 2018 in Eppstein für Reihenhäuser bei 354 000, für Doppelhaushälften bei 431 000 und bei freistehenden Einfamilienhäusern bei 488 000 Euro.

Fast 10 000 Immobilien wechselten im vergangenen Jahr im Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis, Rheingau-Taunus-Kreis und Limburg-Weilburg die Besitzer. Als klaren Trend weist das Amt steigende Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser aus. Die Gesamtzahl der verkauften Ein- und Zweifamilienhäuser ist im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent gestiegen.

Die Kaufpreise in Eppstein liegen im Vergleich zu den anderen Main-Taunus-Kommunen am unteren Preissegment. Der mittlere Kaufpreis für ältere Eigentumswohnungen bis zum Baujahr 2015 liegt in Eppstein bei 1699 Euro pro Quadratmeter und für in den vergangenen drei Jahren gebaute, neue Eigentumswohnungen bei 4004 Euro. Annähernd Vergleichbar ist das Preisniveau für Eigentumswohnungen in Hochheim und Flörsheim.

Die Städte mit den höchsten Immobilienpreisen sind Schwalbach, Bad Soden und Kelkheim. Die höchsten Kaufpreise für ältere Eigentumswohnungen wurden in Bad Soden erzielt mit 3073 Euro pro Quadratmeter und für Neubauten in Hattersheim mit 5147 Euro. .

In Prozent sind laut der Statistik des Amtes die Preise für Bauplätze für Wohnhäuser innerhalb eines Jahres um 11, für Gewerbegrundstücke um 7 Prozent, für fertige Einfamilienhäuser um 4 Prozent, für Doppelhaushälften durchschnittlich um 3 und für Reihenhäuser um 7 Prozent gestiegen. Die Preise für neu gebaute Eigentumswohnungen stiegen um durchschnittlich 6 Prozent.

Die durchschnittlichen Preise für landwirtschaftliche Flächen sind in Eppstein mit 2,56 Euro pro Quadratmeter am niedrigsten und in Eschborn mit 10 Euro am höchsten.

Im Main-Taunus-Kreis wurden im vergangenen Jahr 2644 Grundstücke verkauft, davon 1538 als Wohnungs- und Teileigentum, 788 bebaute Grundstücke und 318 unbebaute Grundstücke. Rückläufig war dabei nur die Zahl der unbebauten Grundstücke.

Auch in Eppstein wurden im vergangenen Jahr nur 43 unbebaute Grundstücke verkauft, acht weniger als 2017. Der durchschnittliche Preis für einen Quadratmeter Bauland ist nicht gestiegen und betrug in Eppstein 469 Euro. 59 bebaute Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 36 000 Quadratmetern wechselten in Eppstein den Besitzer, darunter 35 Ein- und Zweifamilienhäuser, sechs Doppelhaushälften und sechs Reihenhäuser.

Trotz des leichten Rückganges (2017: 60 Grundstücke) stieg der Geldumsatz um drei Millionen Euro auf rund 26 Millionen Euro an. Für Eigentumswohnungen und sogenanntes Teileigentum wurden voriges Jahr 85 Kaufverträge abgeschlossen mit einem Umsatz von knapp 19 Millionen Euro.

2017 waren es noch 71 Verträge.bpa

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