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Musik voller Rhythmus und Lebensfreude

Adrienne Morgan Hammond begeisterte die Eppsteiner. Foto: Ulrich Häfner

„Es ist erlaubt, sich zu bewegen und mitzutanzen“, lud Adrienne Morgan Hammond das Publikum zum Mitmachen ein. „Wir beweisen jetzt, dass man auch im Konzert etwas lernen kann“ und studierte gleich das erstes Lied mit den Zuhörern ein. Bei „Kumbaya My Lord“

zogen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Wochenend-Workshops feierlich in den Saal der Emmausgemeinde ein und sangen mit.

Das Abschlusskonzert am Sonntagnachmittag war der Höhepunkt des dreitägigen Gospel-Workshops. Schon zum 17. Mal fand er in der Emmausgemeinde in Bremthal statt und ist fest etabliert: „Ich bin mittlerweile im Verteiler und warte schon immer auf den neuen Termin“, erzählte Beate Linnemann aus Niederjosbach. Bis auf wenige Ausnahmen sei sie seit vielen Jahren mit dabei und freue sich immer wieder auf den Gospel-Workshop, der „jedes Mal etwas Besonderes ist“. Dort könne sie sich vom Alltag lösen und Kraft tanken.

Der Workshop startete am Freitag, am Samstag wurde geprobt. Sonntagvormittag erfolgte der erste Auftritt im Gottesdienst. Der Bezug zum Glauben sei genauso wichtig wie die Nähe zur Gemeinde. „Wir sind froh, dass wir mit dem Workshop ins Gemeindezentrum dürfen“, erklärten die beiden Organisatorinnen Sabine Hauck und Marion Rothbart. Rothbart wohnt mittlerweile in Kassel. Auch die soziale Einbindung freue sie, denn zum ersten Mal bereiteten die Deli-Köchinnen aus dem Schützenhof das Büffet für den Samstag zu.

„Wir haben hart gearbeitet“, erklärte die bekennende Christin Adrienne Morgan Hammond dem Publikum. In nur wenigen Stunden studierte sie mit den Workshop-Teilnehmern, von denen einige aus Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Süddeutschland anreisten, mehrere Gospel-Songs ein. Sie arbeitet ohne Noten. Innerhalb weniger Stunden gelang es ihr, Anfänger und erfahrene Chorsänger mehrstimmig aufeinander einzustellen. Begleitet wurden die Sänger von Adriennes Ehemann Marco am Klavier, beim Konzert zusätzlich vom jungen Beatboxer Sören und Gitarrist Henri aus Griesheim. „Diesmal war das Thema Geborgenheit“, erklärte Sabine Hauck. Bis zu 50 Sängerinnen und Sänger können pro Gospel-Workshop teilnehmen. Zwölf Personen standen in diesem Jahr auf der Warteliste, erzählte sie weiter. Die jüngste Teilnehmerin war 16 Jahre alt, die Älteste 96. Vier haben sich schon zum nächsten Workshop angemeldet, obwohl der Termin noch gar nicht feststeht. Der Erfolg des Workshops mit der charismatischen Amerikanerin Adrienne Morgan Hammond ist auch nach vielen Jahren ungebrochen.

Von „When The Saints Go Marching In“ und „Bridge Over Troubled Water“ über eine Soloeinlage mit Cindy Laupers „True Colors“ begeisterte das Konzert Jung und Alt und hielt niemanden auf den Sitzen. Es wurde mitgesungen, geklatscht und getanzt. „Tanzschuhe mitbringen steht im Kleingedruckten“, zwinkerte die Musikerin dem Publikum zu.pw

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