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Sonntagscafé im Familienzentrum feierte Premiere

Die selbstgebackenen Kuchen lockten viele Besucher ins erste Sonntagscafé.

Gut 30 bis 40 Besucher kamen zum ersten Sonntagscafé des Familienzentrums. „Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

„Einige erschienen schon 30 Minuten früher, als wir offiziell eröffnen wollten“, zeigte sich Mit-Initiatorin Ute Herrmann zufrieden nach dem spontan geplanten Start im Familienzentrum in der Burgstraße in Höhe der Talkirche. „Seitdem das Burg Café geschlossen ist, fehlt in der Altstadt vor allem am Wochenende eine Anlaufstelle“, so Herrmann weiter. Sie selbst ist Diplom Pädagogin und wohnt in Königstein, lebte jedoch viele Jahre in Eppstein. 18 Jahre lang arbeitete sie in der Kindertagesstätte Vockenhausen, danach in der Seniorenberatung und leitet seit zwei Jahren das Familienzentrum der Talkirchengemeinde.

Das Sonntagscafé ist neben Smartphone-Treff, Spanisch-Kurs und Spielgruppe eine von vielen gemeinnützigen Aktionen des Familienzentrums.

Kaffee und Kuchen werden auf freiwilliger Spendenbasis bezahlt – eine Preisliste gibt es nicht. „Nachbarn und Vereine haben Kuchen gebacken, alles lief Hand in Hand“, freute sich die Pädagogin weiter. Tatkräftige Unterstützung gab es auch in der Planung und Durchführung. Andrea Mauer, Adisa Ljajic und ihre Tochter Amina Ljajic, die auch den Smartphonekurs betreut, packten mit an. Die Resonanz war durchgängig positiv, die Besucher freuten sich über das ehrenamtliche Angebot. Kinder spielten in der Spielecke miteinander, während Eltern und Großeltern bei Kaffee und Kuchen in Ruhe zusammensaßen.

Herrmann beteuerte, dass das Sonntagscafé eine gute Gelegenheit sei, Menschen zusammenzubringen, die sich sonst nicht begegnen würden. Auch für „Neu-Eppsteiner“ sei das Sonntagscafé „eine großartige Gelegenheit, um sich über Eppstein, unsere Bürger und die Möglichkeiten vor Ort zu Informieren“, sagt Herrmann.

Die Planung für das nächste Sonntagscafé (kommenden Sonntag von 15 bis 17 Uhr) steht bereits. Es gibt frische Waffeln und feste Zusagen von Helfern und Spendern. Wenn etwas übrig bleibt, wird dies in der Spielgruppe am Montagvormittag dankend angenommen.

Wer das Projekt unterstützen möchte kann dies „Mit Rat, Tat und Geld“ gerne tun, so die ehemalige Eppsteinerin. Geld sei zwar wichtig, da die rund 40 000 Euro an jährlichen Kosten gedeckt sein müssen, jedoch sei tatkräftige Unterstützung mindestens genauso wichtig. Zusammenarbeit, nicht nur beim Sonntagscafé, erhofft sich Herrmann in Zukunft mit Vereinen und Helfern, da die Organisation und die vielen Aktionen von ihr allein auf Dauer kaum zu stemmen sind.

Wie lange das Sonntagscafè bestehen bleibt, steht noch nicht fest. „Wir sehen uns nicht als Café, sondern als Treffpunkt und wollen niemand Konkurrenz machen“, sagte Herrmann. Sollte das Burgcafé wiedereröffnet werden, „werden wir schauen, ob und wie es weitergeht.“

Wer Infos zum Familienzentrum oder angebotenen Kursen sucht, oder eventuell selbst eine Veranstaltung oder einen Kurs dort anbieten möchte, kann sich im Familienzentrum in der Burgstraße 55 oder unter www.familienzentrum-eppstein.de Informieren.js

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