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Sketche und Musik unterm Katzenbalken

Das Publikum in der Pfarrscheune klatschte und tanzte mit. Foto: privat

Luftschlangen, Ballons und Girlanden – in der liebevoll geschmückten Ehlhaltener Pfarrscheune trafen sich am Fastnachtssamstag gut gelaunte Gäste und Akteure. Die katholische Kirchengemeinde hatte zum närrischen Abend „unterm Katzenbalken“

eingeladen und ein buntes Programm auf die Beine gestellt.

Martina Smolorz führte durch das Programm und begrüßte jeden Akteur mit einer passenden Pointe. Nachdem DJ Horst Schleicher den Saal mit Stimmungsliedern in Schwung gebracht hatte, eröffneten die beiden jüngsten Darstelleinnen Manuela Sturm und Johanna Racky den bunten Reigen mit einem Sketch über das Schachspielen.

Bürgermeister Alexander Simon und Erste Stadträtin Sabine Bergold standen als Schultheiß und Schatzkanzlerin auf der Bühne und thematisierten als Zeitreisende aus dem Jahr 1318 noch einmal die 700-Jahr-Feier des vergangenen Jahres. Sie lobten das mit großem Engagement veranstaltete Mittelalterfest in Ehlhalten und amüsierten das Publikum mit ihrem Dialog über Sperrmüllabfuhr, Blitzer und Straßenbau. Eine Anspielung auf die bevorstehende Bürgermeisterwahl durfte auch nicht fehlen.

Als „Bruder Laban“ stieg danach Pastoralreferent Johannes Edelmann in die Bütt und berichtete launig von seiner „religiösen Sekte“, die sich besonders den leckeren Weinen seiner Heimat, dem Rheingau, verschrieben hat. Nach so vielen Worten brachte das musikalische Dreigestirn Josef Ernst, Ernst-Dieter Racky und Manfred Ernst das Publikum mit närrischer Stimmungsmusik zum Singen und Schunkeln. Erich Dambacher brachte als Chefreporter des „Neuen Ehlhaltener Dorfkuriers“ die lokalen Gegebenheiten zur Sprache.

Karaoke-Musik mit stimmungsvoller Unterstützung der „Crazy Girls“ Gudrun Bauer, Uta Ewen, Mechthild Kilb, Gisela Mohr und Bärbel Weil bildete den Abschluss des ersten Programmteils. Als „Wetterhexe“ thematisierte Martina Smolorz die Wetterkapriolen des vergangenen Jahres und phantasierte, wie die Folgen für die Zukunft aussehen könnten mit Sandstränden am Dattenbach und Urlaubsvisionen an den beiden Polen zum Abkühlen und Erholen.

Klaus Nies vom Verwaltungsrat der Kirchengemeinde hielt ein „Loblied auf die Männer“, was sowohl zu begeisterten wie zu empörten Reaktionen der Männer und Frauen im Publikum führte.

Wie Gesten und Mimik manchmal mehr ausdrücken können als viele Worte zeigten Beate Gruber und Bärbel Vogel in ihrem pantomimisch dargestellten Sketch „Zwei Frauen im Zug“. Es war mucksmäuschenstill im Saal, als die feine Dame sich mit eleganter Schminke und die Landfrau mit allerlei Hilfsmitteln aus ihrem Einkaufskorb, wie Mehl als Puder und Marmelade als Lippenstift, aufzuhübschen versuchten. Frank Kilb suchte als „Schorsch“ Rat bei „Therapeutin“ Rebekka Blaschke und entpuppte sich bald als ein hoffnungsloser Fall.

Mit Tanz und Gesang zu Karaoke-Musik klang der Abend aus. Das Organisations- und Küchenteam um Lucia und Albert Kretschmer versorgte die Gäste mit einer vielfältigen Auswahl an Speisen und Getränken.EZ

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