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Online-Überblick über Pflegeplätze

Der Main-Taunus-Kreis hat in Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungsträgern eine Online-Pflegeplatzbörse erstellt.

Mit der Pflegeplatzbörse, die zum 1. Februar online gegangen ist, soll sowohl Pflegebedürftigen sowie deren Angehörigen als auch Ärzten, Beratungsstellen, Betreuungs- und Pflegediensten der Alltag erleichtert werden. Unterschieden wird in die Kategorien Dauerpflege- und Kurzzeitpflegeplätze wie auch Beschützende Plätze und Tagespflegeplätze. Zu Beginn jeder Woche wird das Angebot aktualisiert.

Im Main-Taunus-Kreis gibt es laut Altenhilfeplan 2017 massive Unterschiede zwischen der Auslastung vieler Einrichtungen, besonders im Tagespflegebereich. Sie reicht von 30 bis zu 98 Prozent. Aber auch in der Kurzzeitpflege reicht die Auslastung der Einrichtungen von 68 bis zu 87 Prozent. Im Zweig der stationären Dauerpflege beträgt die durchschnittliche Auslastung 84 Prozent. Hier besteht den Angaben zufolge eher das Problem eines Überhanges an verfügbaren Plätzen – welcher bis 2025 weiter anwachsen wird – einhergehend mit einem Mangel an Pflegekräften. Die Pflegeplatzbörse und weitere Informationen sind abrufbar unter www.mtk.org/pflegeplatzboerse.

Verschiedenes

Familienzentrum: Spiele-Treff

Die Spielerunde „Zug um Zug” ist ein wöchentlich wiederkehrendes Angebot des Familienzentrums Eppstein. Gespielt wird jeden Donnerstag ab 16.30 Uhr im Raum „Burgblick” in der Kinderkrippe, Rossertstraße 24a. Dank des Aufzuges im Haus ist der Raum „Burgblick” barrierefrei zugänglich. Das Spielangebot umfasst viele Karten- und Brettspiele, sowohl traditionelle als auch moderne Versionen. Neben den vorhandenen Spielen können eigene Spiele mitgebracht werden. Willkommen sind Menschen aller Generationen - auch Eltern und Großeltern mit oder ohne Kinder -, um bei Tee und Gebäck bekannte und weniger bekannte Spiele kennenzulernen und „Zug um Zug” miteinander zu spielen. Die Konfession und auch der Wohnort spielen keine Rolle.

In Ergänzung zu dieser wöchentlichen „Spielerunde“ laden die Organisatoren am Samstag, 17. Februar, um 14 Uhr zu einem ausgiebigen Spielenachmittag im Gemeindehaus Eppstein ein, um auch berufstätigen Menschen das Mitspielen zu ermöglichen.

MTK-Modellprojekt für Flüchtlinge: Arbeit und Sprache

Mit einer besonderen Verknüpfung von Arbeitsgelegenheiten und Sprachkursen unterstützt der Main-Taunus-Kreis Flüchtlinge bei der Integration mit dem Modellprojekt „Arbeit & Sprache“. Dabei arbeitet der Kreis mit Fachleuten der CampuService GmbH, einer Gründung der Universität Frankfurt, und Wohlfahrtsorganisationen zusammen. Gestartet wurde das Programm im September. Finanziert wird es mit Landesmitteln.

Das Programm nutzen derzeit 19 bleibeberechtigte Flüchtlinge; sie nehmen ein halbes Jahr lang daran teil. Unterrichtetet wird an verschiedenen Standorten im Main-Taunus-Kreis. Die Sprachkurse werden nicht nach Lernniveaus zusammengestellt, auch gibt es keinen Frontalunterricht, sondern auf die jeweiligen Personen zugeschnittene Lerninhalte und Materialien. Sprachverständnis und das Sprechen stehen im Vordergrund. Die Inhalte der Sprachkurse orientieren sich an den Aufgaben bei den Arbeitsgelegenheiten. Eingesetzt sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei verschiedenen Institutionen im Kreis - neben dem Caritasverband und dem Diakonischen Werk bei der Arbeiterwohlfahrt und dem Deutschen Roten Kreuz.

Das Programm richtet sich an anerkannte Bleibeberechtigte, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II erhalten; das sind rund 1600 Personen. Die Teilnehmer werden in einem Beratungsprozess ausgewählt und absolvieren ihre Kurse vorbereitend oder anschließend an die Integrationskurse der Volkshochschule.

NABU: Mitgliederversammlung

Die Ortsgruppe Eppstein des Naturschutzbundes lädt alle Mitglieder zur Mitgliederversammlung (MV) am Montag, 5. März, um 19.30 Uhr in der Bürgerstube im Bürgerhaus, Rossertstraße 21A, in Alt-Eppstein ein.

Auf der Tagesordnung stehen die notwendigen Formalien wie die Genehmigung des Protokolls der vorausgegangenen MV, der Jahresbericht 2016 des Vorstandes, Berichte von Kassenwart und Kassenprüfer und die Entlastung des Vorstandes.

Zur Tagesordnung können Anträge und Ergänzungen bis eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand eingereicht werden (Torsten Wolf, Telefon 01577 967 02 01, nabu-eppstein[at]gmx[dot]de).

Krabbelgruppe in Niederjosbach sucht Nachwuchs!

Kinder von 6 Monaten bis 3 Jahren sind eingeladen, mit ihren Eltern in der Krabbelgruppe Niederjosbach vorbeizuschauen. Die Gruppe trifft sich immer freitags um 9.30 Uhr im Katholischen Gemeindezentrum St. Michael, Am Honigbaum 13. Es steht ein großer und heller Raum mit viel Spielzeug, Turngeräten und Büchern zur Verfügung. Bei Fragen hilft Organisatorin Myriel Jordan, Telefon 0174 / 912 78 95, weiter.

Die Parteien berichten

SPD Eppstein

Albtraum Straßensanierung

Städte und Gemeinden können Anlieger bei einer grundhaften Straßenerneuerung an den Kosten beteiligen. So geschieht es auch in Eppstein. Dies steht aktuell etwa den Anliegern der Gimbacher Straße bevor. Und dies können teils höhere sechstellige Beträge sein, wie etwa Bremthaler Hausbesitzer aus leidvoller Erfahrung berichten können.

Deshalb hatte die Eppsteiner SPD bereits 2013 einen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht, statt dieser hohen, häufig existenzbedrohenden Einmalzahlung einen sogenannten wiederkehrenden zweckgebundenen Beitrag zu erheben. Der Antrag enthielt auch Vorschläge, dass etwa Anlieger, die bereits in vorangegangenen Jahren für Straßensanierungen gezahlt haben, entsprechend von den regelmäßigen Zahlungen über mehrere Jahre zu befreien sind.

Das Thema wurde in die Ausschüsse verwiesen und tauchte erst wieder anlässlich eines FDP Antrages, die Einmalzahlung beizubehalten, im Februar 2016 auf. Schließlich entschied der Finanzausschuss gegen den SPD-Antrag, so dass weiterhin im Falle grundhafter Straßensanierungen die Anlieger mit entsprechend hohen Kosten belastet werden. Soweit die Regelung und Situation in Eppstein.

Anders als diese bisherige freiwillige Regelung per Gemeindesatzung hat die schwarz-grüne Landesregierung viele Städte und Gemeinden zur Erhebung von Straßenbaubeiträgen gezwungen. Gegen diese Zwangsbeiträge erhebt sich nun der Widerstand vieler Bürger wie auch der Politik. Die SPD-Landtagsfraktion will, dass die zwangsweise Erhebung abgeschafft wird. Sie sieht darin den Versuch der Landesregierung, sich auf dem Rücken der Städte und Gemeinden finanziell besser zu stellen, denn deren Investitionsbedarf sei nur unzureichend im kommunalen Finanzausgleich berücksichtigt.

In den Kommunen müsse vor Ort über den Ausbaustandard und Finanzierung entschieden werden. Die SPD im Land und in Eppstein sieht allerdings das Land hierbei in der Pflicht, die Kommunen finanziell zu unterstützten. Es freut uns, dass auch die FDP in dieser Hinsicht unsere Position teilt.

Jürgen Baesler

FDP Eppstein

Aus Berlin: Florian Toncar beim Heringsessen

Wie sich das politische Berlin bewegt in diesen Tagen, steht im Zentrum des Vortrags von Dr. Florian Toncar beim traditionellen Heringsessen der Freien Demokraten an Aschermittwoch, 14. Februar, im Eppsteiner Alten Rathaus, Rossertstraße 21. Die Veranstaltung, zu der herzlich eingeladen wird, beginnt um 19 Uhr.

Toncar ist Bundestagsabgeordneter und Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion und wurde vergangene Woche zum finanzpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion gewählt. Er koordiniert die Finanzpolitik der Freien Demokraten und vertritt die Fraktion in allen finanzrelevanten Themen, wie Steuer- und Finanzmarktpolitik. „Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben und werde mich für eine spürbare Entlastung unserer Mitte stark machen“, so Toncar,

und führte weiter aus, „wer sozialen Zusammenhalt stärken möchte, wer etwas dafür tun möchte, dass sich die Mitte unserer Gesellschaft, von der Krankenschwester bis zum Ingenieur, nicht abgehängt fühlt, der muss mit einer spürbaren Entlastung der Mittelschicht von Steuern und Sozialversicherungsabgaben beginnen.“

Der Eindruck, das politische Berlin stehe still, weil die „Jamaica“-Sondierung gescheitert ist und sich die „Groko“-Verhandlungen dahinschleppen, trügt: Selten war die Konstituierung des neuen Parlaments nach der Bundestagswahl von so viel Umbruch-Erwartung und der gefühlten Notwendigkeit bestimmt, neue politische Antworten auf neue Herausforderungen zu finden. Das macht den Ideen-Wettbewerb der Parteien umso spannender und die Verrenkungen der amtierenden Koalitionspartner, die in ihrer „Groko“-Verhandlung so tun, als müssten nahezu unvereinbare Positionen zu einem größtmöglichen Kompromiss geführt werden, umso närrischer.

Die Freien Demokraten wiederum müssen erklären, warum sie in einem „Jamaica“-Bündnis keine tragfähige Lösung erblickten. Antworten auf solche Fragen dürfen die Gäste des Heringsessens von Dr. Florian Toncar erwarten, wie auch, was die Freien Demokraten für die Zukunftssicherung dieses Landes bei der Bildung, der Digitalisierung, der aktuellen Bewältigung und überdies Prävention des Migrationsdrucks und zum Beispiel für ein starkes, aber nicht schuldenfinanziertes Europa für dringend geboten halten. Der Stadtverband lädt Bürgerinnen und Bürger ein: „Diskutieren Sie mit Dr. Florian Toncar über sein Thema ,Eine neue Generation Deutschland – Im Bund und in Hessen‘“. Für Anmeldungen unter der Website www.fdp-eppstein.de ist sie wegen der besseren Planbarkeit des Abends dankbar. Thomas Uber

Berichte der in die Eppsteiner Gremien gewählten Parteien und Wählergruppen werden von der Redaktion nicht bearbeitet. Sie sind namentlich gekennzeichnet. Für Inhalt und Form sind die Verfasser/Parteien verantwortlich.

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